Eben gehört

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    • Mozart, Divertimento (Streichtrio) Es-Dur, KV 563
      Cummings String Trio

      Bei mir beginnt der Tag zumeist mit Mozart, seine Musik weckt immer richtig auf und lässt auch an trüben Tagen die Sonne scheinen!!

      Beim Hören von KV 563 wundert man sich, dass in der Folge nicht mehr solcher Meisterwerke entstanden sind, und dass fortan dann das Streichquartett immer im Vordergrund stand. Denn dieses Stück ist rundherum perfekt und ausgewogen, da ist keine 2. Violine nötig...

      Und die Aufnahme ist ebenfalls gelungen.
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)


    • Robert Schumann : Die "Zwickauer Sinfonie" & diverse Ouvertüren

      Robert-Schumann-Philharmonie , Frank Beermann

      Das Fragment der frühen Sinfonie wurde hier in Ersteinspielung nach der quellenkritischen Neuausgabe von Matthias Wendt eingespielt.

      Eine kleine Empfehlung auch für die GA der Sinfonien bei CPO der Schumann-Sinfonien unter Simon Gaudenz.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Bei mir:



      Johannes Brahms (1833-1897)
      Symphonie Nr. 1
      London Classical Players, Roger Norrington

      3 CDs, EMI/Erato, DDD, 1990-1995

      Ich mag Norringtons Berlioz-, Mendelssohn- und Beethoven-Deutungen aus dieser Zeit und mit den LCP und habe die Sinfonien von Brahms schon lange im Auge. Die CDs sind allerdings regelmäßig sehr teuer (gewesen). Jetzt gab es den Japan-Import für günstige 18 EUR bei Amazon (zZ immer noch) :) .

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Hueb' schrieb:

      Die CDs sind allerdings regelmäßig sehr teuer (gewesen). Jetzt gab es den Japan-Import für günstige 18 EUR bei Amazon (zZ immer noch) .
      Ja, bei Amazon, habs gesehen gerade. Doch bei Brahms, Bruckner und Mahler sehe ich bei Norrington nicht unbedingt so den berühmten "Must Have-Effekt" bei mir.

      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Gabriel Pierne (1863-1937)
      Kammermusik Vol. 2
      Sonate für Cello & Klavier; Stücke für Cello & Klavier; Trio für Violine, Cello & Klavier; Caprice-Expansion;Christian Ivaldi, Saxophonquartett Luxemburg, Solisten des Luxemburg PO

      2CDs, Timpani, DDD, 2005/06

      Die Werke für Cello und Klavier sind sehr schön. Reich an melodischen Einfällen und immer mal wieder durchsetzt mit er ein oder anderen unerwarteten Wendung, die mitunter sogar etwas "modern" wirkt. Das ist hier zudem sehr engagiert gespielt und toll aufgenommen.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
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    • Weil Mahler 7 mit Gielen gerade Thema war ,habe ich mir die Aufnahme mit dem SWR - Sinfonieorchester mal wieder angehört . Sie klingt für mich wie aus einem Guss , und das Orchester geht mit . Natürlich ist das SWR - Orchester nicht in der Klasse der Berliner , aber sie wirken motiviert und involviert , sind intensiv mit dabei , Gielens Vorstellungen umzusetzen . Ich habe nicht viele Aufnahmen mit ihm ( von Mahler nur noch die Live 6 mit dem Andante als 2.Satz aus 2013) , aber hier überzeugt er mich . Die Testament - Aufnahme hatte ich auch mal , aber die Berliner - wohl als Orchester eine andere Klasse - konnten mich nicht überzeugen , irgendwie nicht so rund und geschlossen wie die SWR - Einspielung . Die Live-Situation hat da für mich nichts gebracht . Ich meine mich dunkel zu erinnern , daß ein Satz der Berliner deutlich abfiel im Vergleich , aber welcher , weiß ich nicht mehr . Jedenfalls gefällt mir die Studio - Siebente mehr . Aber wie immer - jedem das Seine .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Neu

      Hier:



      Sir Arthur Bliss: Meditations on a Theme by John Blow

      Bournemouth Symphony Orchestra
      David Lloyd-Jones

      Im Grunde das Werk aus Bliss' Feder, das mich am unmittelbarsten berührt.
      Bliss hielt die Meditationen für seine beste Komposition. Ich kann ihn verstehen.

      :wink: Agravain
    • Neu

      b-major schrieb:

      Sie klingt für mich wie aus einem Guss , und das Orchester geht mit
      Das mag richtig sein, aber sie klingt auch reichlich didaktisch. "Seht mal, was ich weiß!"
      Die Berliner Aufnahme hat mehr Freiheitsgrade bei der Aufführung, wirkt lockerer.
      Das mag man mögen oder nicht.
      1994 hatten die Berliner ihren Mahler drauf, das war nicht immer so, besonders in den 60igern.
      Gruß aus Kiel
      Manchmal tue ich so, als wäre ich normal. Doch dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.
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      Doc Stänker schrieb:

      Das mag richtig sein, aber sie klingt auch reichlich didaktisch. "Seht mal, was ich weiß!"
      Die Berliner Aufnahme hat mehr Freiheitsgrade bei der Aufführung, wirkt lockerer.
      Darauf könnte man erwidern : einmal wie Gielen es wollte , und einmal , wie er es nehmen mußte . Würde ich aber nie schreiben , denn :

      Doc Stänker schrieb:

      Das mag man mögen oder nicht.
      Du sagst es überdeutlich .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      Robert Fuchs : Sinfonien Nr.1 & 2 : WDR-SO Köln , Karl-Heinz Steffens

      Robert Fuchs (1847-1927) dürfte wohl einer der wichtigsten Lehrer gewesen sein damals in Wien. Er selbst war u.a. einer der wenigen Schüler von Anton Bruckner, aber auch von Felix Otto Dessoff.. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Erich Wolfgang Korngold, Erkki Melartin, Gustav Mahler, Franz Schmidt, Franz Schreker, Richard Strauss, Robert Stolz, Jean Sibelius, Hgo Wolf, Alexander von Zemlinsky und Richard Heuberger.

      Fuchs selbst schrieb drei Sinfonien, zwei Opern, fünf Orchesterserenaden, ein Klavierkonzert, div. Kammermusiken, Leider und Orgelwerke.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Ernst Rudorff : Sinfonie Nr.3, op. 50, h-moll & Variationen über ein eigenes Thema, op. 24

      Bochumer Symphoniker , Frank Beermann

      Ernst Rudorff (1840-1916) wurde in Berlin geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er von seiner Patentante, die wiederum das Patenkind Carl Maria von Webers war. Außerdem war sie eine gute Freundin von Clara Schumann. Da sieht man, wie eng manche Familien miteinander verbunden waren. Rudorff wurde ab dem 10.Lebensjahr von Woldemar Bargiel im Klavierspiel unterrichtet. Auch Clara Schumann gab ihm einige Stunden. Beide sollten eng befreundet bleiben, die mit 200 Briefen verbürgt ist.

      Rudorff studierte später in Leipzig bei u.a. Ignaz Moscheles, Carl Reinecke und Moritz Hauptmann. Er gründete später in Berlin eine Musikgesellschaft, und leitete vier Tage nach Gründung der Berliner Philharmoniker erstmals dieses heutige Eliteorchester. 1880-1890 leitete er den Stern'schen Gesangverein als Nachfolger Max Bruchs.

      Beriets 1865 wurde er Lehrer in Köln, 1869 wurde er Professor für Klavier und Orgel an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg. Dort sollte er bis zu seiner Pensionierung 1910 bleiben.

      Rudorff schrieb drei Sinfonien, zwei Serendaden, jeweils eine Romanze für Violine und Cello, weitere Orchesterwerke, aber auch viele Chorwerke, Werke für Klavier und Gesang und Klavier. Dagegen schrieb er nur ein Streichsextett, keine weitere Kammermusik.

      Neben der Musik war der Naturschutz seine weitere große Leidenschaft.

      Der Dirigent Frank Beermann ist inzwischen längst so etwas wie der "neue Hausdirigent" bei CPO geworden. Hier quasi Nachfolger von Werner Andreas Albert (1935-2019), der sonst in früheren Jahren sowas wie die "Allzweckwaffe" bei CPO war (etwa Hindemith, Korngold, Pfitzner, Siegfried Wagner, Richard Wetz, Benjamin Frankel).

      Beermann kann man aber auch mit Werken von von Reznicek, Pfitzner, von Herzogenberg, Otto Nicolai, Fesca, Schumann, Lehar und Goldmark, und bei Arte Nova mit den Klavierkonzerten von Mozart mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit "hören".
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Maurice schrieb:

      Da sieht man, wie eng manche Familien miteinander verbunden waren. Rudorff wurde ab dem 10.Lebensjahr von Woldemar Bargiel im Klavierspiel unterrichtet. Auch Clara Schumann gab ihm einige Stunden. Beide sollten eng befreundet bleiben, die mit 200 Briefen verbürgt ist.
      Die Rudorff CD habe ich auch, weiß nur noch dass ich die Variationen recht öde fand. Die Sinfonie werde mir nochmal anhören.
      Zu den angesprochenen Verbindungen ist insbesondere zu ergänzen, dass Clara Schumann und Woldemar Bargiel Halbgeschwister waren. Bargiel nach meinem Geschmack der interessanteste der erwähnten Namen.
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      Havergal Brian : Sinfonien Nr.31, 7 & The Tinker's Wedding AD: 1987

      Royal Liverpool PO, Sir Charles Mackerras

      Ich kann mit dem Orchester aus Liverpool mehr anfangen als mit dem dortigen Fußballclub. Allerdings werde ich mich mit dem sperrigen Werken Brians immer schwer tun. Immerhin bin ich mit diesen Einspielungen zurecht gekommen. Das lag wohl auch an dem exzellenten Orchester unter dem ebenso ausgezeichneten Sir Charles Mackerras.

      In der 7.Sinfonie sind wirklich viele, sehr farbreiche Kontraste vorhanden, etwa die Schlagwerkeinleitung, oder das fanfarenartige Motiv, als ob man an die Ritterburgen des Mittelalters in England erinnern wollte. Auch die Aufnahmetechnik bei der EMI hat hervorragende Arbeit geliefert. Danke für die Empfehlung hier aus dem entsprechenden Thread.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)