Eben gehört

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      Ich weiß nicht, ob dies der richtige Ort ist, es geht ja um einen Podcast, nicht um ein konkretes Musikstück (sondern deren viele), aber egal. Bei mir derzeit also als Podcast Teil 2 der 26-teiligen Serie über Claudio Abbado.
      Für mich auch eine Möglichkeit, Musik zu hören, die ich absichtlich wohl eher nicht hören würde (Mozart zB). Noch weiß ich nicht wirklich, worauf der Macher der Serie hinauswill, aber es geht mittlerweile um die Klangästhetik Abbados. Ich finde es interessant, auch wenn ich den Vortrag von Kai Luehrs-Kaiser etwas anstrengend finde (mE betont er seine Sätze sehr eigenwillig).
    • Winterreise 9

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      Nachtrag aus der ersten Morgenstunde , als die Temperatur wieder unter 0° sank . Die lange Stunde (72 Min.) von Marko Rothmüller - Bariton - und Susanne Gyr - Piano - entstand ca.1945 in der Schweiz . Rothmüller wurde 1908 in Kroatien geboren , spielte Geige , erfuhr seine Gesangsausbildung hauptsächlich in Wien , und hatte Kompositionsunterriicht bei Alban Berg . Im September 1932 debüttierte er als Ottokar im Freischütz an der Schilleroper in Hamburg-Altona , dabei wird er noch genug vom Altonaer Blutsonntag (Juli '32) mitbekommen haben . Noch im selben Jahr trat er ein Engagement in Zürich an , wo er bis 1947 blieb .Dadurch entkam er als Jude den den braunen Haufen des Einhodigen . - Diese Aufnahme der Winterreise kann ich nicht immer hören .Mir gefällt die Stimme , aber der Gesang wirkt auf mich trostlos-resignativ , es werden nicht mehr viel Emotionen ausgedrückt . Eintönig trifft es nicht , stoisch passt auch nicht so recht - jedenfalls eine sehr zurückgenommene Auslegung , bei der die Gefühle dem Spiel der mir sehr gut gefallenen Pianistin Susanne Gyr überlassen bleiben . ( Von Marko Rothmüller findet man wenig Lieder im Netz , seine Opernrollen sind besser vertreten ) .

      winterreise.online/rothmueller-gyr/
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      Hier hat Elsa gerade Männerprobleme und keine gute Beratung. Aber singen kann sie hervorragend. Er auch. Nur sollte er seine Langzeitstrategie den heutigen Zeiten anpassen. No name, no game.

      Matacic live aus Bayreuth 1959.

      Elsa - Elisabeth Grümmer - herrlich.
      Lohengrin - Sandor Konya - not bad! Der Tenor scheint mir sonst oft der limiting factor...aber hier nicht.

      Heinrich - Franz Crass - ok.
      Ortrud - Rita Gorr - muss auf den 2. Akt warten.
      Telramund - Ernest Blanc - soweit, so gut.

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      Leos Janacek : Donau - Symphonische Dichtung, u.a. AD: 1985

      Slowakische Philharmonie , Libor Pesek

      Zu später Stunde noch Janacek.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Antonin Dvorak : Sinfonien Nr.4 & 5 : Tschechische Philharmonie Prag, Jiri Belohlavek

      Leider lebt dieser ausgezeichnete Dirigent auch nicht mehr. Doch seine wunderbaren Aufnahmen lassen ihn weiterleben. Diese Box enthält solche Aufnahmen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Beryllo schrieb:

      Der Zwinker war als freundliche Aufforderung an Dich gedacht diesen wunderbaren Faden mit dieser Aufnahme zu ergänzen, weil mich deine Meinung immer sehr interessiert. Gerade natürlich auch bei Elgar.
      Das ist sehr nett von Dir. Ich denke drüber nach. Und natürlich hält mich dumpfes Geschreibsel nicht grundsätzlich ab. Ich werde die CD in den nächsten Tagen noch einmal hören. Im Nachgang gibt es dann vielleicht einen Dreizeiler.

      Zunächst aber:



      Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll

      Jadwiga Rappé - Alt
      Kinderstimmen des Rundfunk-Kinderchores Berlin
      Frauenchor des Rundfunkchores Berlin
      Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin
      Heinz Rögner

      :wink: Agravain
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      Und nun den Rest/ CD 2:



      Gabriel Pierne (1863-1937)
      Kammermusik Vol. 2
      Sonate für Flöte & Klavier; Voyage au pays du Tendre für Flöte, Harfe, Violine, Viola, Cello; Variations libres et finale für Flöte, Harfe, Violine, Viola, Cello; 3 Pieces en trio für Violine, Viola & Cello; Introduction & Variations für Saxophonquartett; Impromptu & Caprice für Harfe
      Christian Ivaldi, Saxophonquartett Luxemburg, Solisten des Luxemburg PO

      2 CDs, Timpani, DDD, 2005/06

      Flöte und Harfe gehören jetzt nicht gerade zu meinen Favoriten, aber manchmal ist es ja gerade das Ungewohnte, das dann doch wieder Spaß macht.
      Interessante Besetzungen und eine lebendige, manchmal augenzwinkernde, einfallsreiche Musik. Das Covergemälde passt da schon sehr gut.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
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      Maurice schrieb:

      Ich hatte mal Thielemanns Fünfte, das war wohl mal ein Antrittskonzert in München gewesen. Die war so spannend wie ein Edgar Wallace-Film in der vierten Wiederholung auf Kabel 1.
      :D

      Meinst du die?


      Maurice schrieb:

      Eine persönliche Anmerkung zur Verkaufs-Strategie bei JPC/CPO zu Einzel-CDs. Ich finde es unmöglich, dass man nach der Boxenveröffentlichung ziemlich zügig die Einzel-CDs zu Dumping-Preisen verschleudert. Manchmal bringen sie ewig die Box nicht heraus, ein anderes Mal ist sie schneller da als man schauen kann. Für Kunden, die sich oftmals für die "Goldene Mitte" entscheiden, also reduzierte Einzel-CDs nach und nach zu kaufen, ist das leider überhaupt nicht glücklich gewählt.
      Kann ich nachvollziehen - ich würde aber dennnoch nicht so hart mit jpc ins Gericht gehen. Tatsächlich habe ich wohl die richtigen Augenblicke abpassen können, denn ich habe alle Einzel-VÖs günstig von jpc abgreifen können. Aber es war nur eine Frage weniger Tage, wo das möglich war.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
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      Josquin Dufay schrieb:

      Meinst du die?
      Genau jene.


      Josquin Dufay schrieb:

      Kann ich nachvollziehen - ich würde aber dennnoch nicht so hart mit jpc ins Gericht gehen. Tatsächlich habe ich wohl die richtigen Augenblicke abpassen können, denn ich habe alle Einzel-VÖs günstig von jpc abgreifen können. Aber es war nur eine Frage weniger Tage, wo das möglich war.
      Ich auch, aber es ist mir eben aufgefallen. Doch, das tue ich schon. Immerhin leben die auch von unserer Werbung hier, die wir verbreiten und auch entsprechend nutzen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Cherubino schrieb:

      Wenn er die meint, dann hat er verdammt recht!
      :D :D :D :cincinbier: :verbeugung2:
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Edvard Fiflet Braein : Die drei Sinfonien Nr.1-3

      Norwegisches Radio-Orchester, Peter Szilvay

      Der Komponist Braein (1924-1976) ist absolutes Neuland für mich. Er wurde in Kristiansund/Dänemark geboren. Sein Vater war auch Komponist, Organist und Dirigent. Sein Weg war also quasi vorgezeichnet gewesen. 1942-1945 studierte er in Oslo, 1950-1951 in Paris.

      Seine drei Sinfonien entstanden 1949/50, 1954 und 1968. Er schrieb weitere Orchesterwerke, 2 Opern (wovon "Arnne Pedersdotter" 1972 eines seiner größten Erfolge wurde), diverse Kammermusiken, Werke für Klavier Solo und Werke für Gesang und Orchester oder Klavier.

      Seine 1.Sinfonie ist tonal gehalten, weiter bin ich noch nicht gekommen bis jetzt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Immer dieses Thielemann-Bashing. Ich mochte sogar die genannte Einspielung (muss ich vielleicht mal wieder hören).

      Vorhin hörte ich diese:



      Die mag ich aber leider nur (Ausnahmen: Meier, Selig) wegen des Orchesters. Danach also besser diese:



      Jetzt „Verklärte Nacht“ mit Philippe Jordan und den Wiener Philharmonikern via Idagio. Sehr energisch.
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      Ekkehard schrieb:

      Immer dieses Thielemann-Bashing.
      Nein, es ist einfach die Wahrheit. Der wird nur groß geredet und vermarktet. Auch schreibe ich nicht, dass er alles schlecht macht, aber ich finde ihn einfach völlig überschätzt. Und damit stehe ich nicht alleine da.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Ekkehard schrieb:

      Immer dieses Thielemann-Bashing. Ich mochte sogar die genannte Einspielung (muss ich vielleicht mal wieder hören).
      Dann könntest du auch von Bruckner-Bashing reden. Ich glaube nämlich, dass nicht Thielemann alleine daran Schuld ist, dass diese CD so dermaßen langweilig ist - oder hat Thielemann mir Bruckner verleidet, indem er meine Vorurteile bestätigt hat. Kurzum, ich habe diese CD gehört und gewusst: Mit Bruckner kann ich nichts anfangen. Und das hat sich auch bei mehreren neuen Versuchen mit dieser Aufnahme nicht geändert.

      Über Thielemann haben wir ja schon eine sehr umfangreiche kontroverse Diskussion hier im Forum. Ich finde seine Bruckner schrecklich langweilig, seinen Wagner hingegen grandios: Spannend, dynamisch, überwältigend.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
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      Cherubino schrieb:

      Ich glaube nämlich, dass nicht Thielemann alleine daran Schuld ist, dass diese CD so dermaßen langweilig ist - oder hat Thielemann mir Bruckner verleidet, indem er meine Vorurteile bestätigt hat. Kurzum, ich habe diese CD gehört und gewusst: Mit Bruckner kann ich nichts anfangen. Und das hat sich auch bei mehreren neuen Versuchen mit dieser Aufnahme nicht geändert.
      Ich hatte das gleiche Problem bei Mozart und Karl Böhm. Seitdem tue ich mir mit Mozart schwer. Erst Sir Roger Norrington hat es bei mir geschafft, dass ich zumindest teilweise mit Mozart klar komme. Ich meine dabei vor allem die Sinfonien. Seine Concertanten hat mir Sandor Vegh zum Glück nahe gebracht, seine Konzerte waren auch nicht das große Problem, aber bei den Sinfonien schon. Seltsam.

      Bruckner habe ich relativ spät erst "verstanden", aber schon relativ durch Eugen Jochum zumindest mal angehört. Doch Jochum war nicht so mein Fall. Erst Günter Wand hat mir Bruckner wirklich als Erlebnis rüber gebracht. Seitdem ging es aufwärts. Heute ist mir Bruckner mit der Liebste, was Sinfonien grundsätzlich angeht (mit Sibelius, Brahms, Carl Nielsen, Vaughan-Williams und Dvorak zusammen).
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Maurice schrieb:

      Ekkehard schrieb:

      Immer dieses Thielemann-Bashing.
      Nein, es ist einfach die Wahrheit.
      Das könnte meine Lieblingsantwort werden. Aber egal, ich lasse dir gern deine Wahrheit, solange ich nur meine Meinung behalten darf.

      Ich wollte derlei Reaktionen auch nicht provozieren, ehrlich. Früher verteidigte ich Thielemann gern blindlings gegen alle Kritik, weil ich gerade in Konzerten und Opern-Aufführungen dank seiner viele schöne Abende erleben konnte, aber da bin ich jetzt drüber. Solche Diskussionen sind ohnehin überwiegend fruchtlos.
      Aber die genannte 5. höre ich mir mal wieder an. Mal sehen. Vielleicht erscheint sie mir jetzt ja auch öde.

      Jetzt bin ich bei der Alpensymphonie mit Jordan und den Wienern. Da höre ich nun wenig Neues. Aber das mag auch am Werk liegen.