Eben gehört

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    • Rued Langgaard
      Symphonie Nr. 15 & 16
      5 Orchesterwerke
      Danish National Symphoy Orchestra
      D: Thomas Dausgaard
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul


    • Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
      Symphonie op. 40
      + Tänzchen im alte Stil
      Helsinki Philharmonic Orchestra, John Storgards

      CD, Ondine, DDD, 2010

      Aus der aktuellen Ondine-Angebotsaktion bei jpc (5,99 EUR). Das bekannteste Werke des es österreichisch-amerikanischen Komponisten ist vermutlich sein Violinkonzert. Das es da noch mehr zu entdecken gibt, zeigt diese CD mit der Franklin D. Roosevelt gewidmeten Sinfonie op. 40.
      Sehr gut gespielt und aufgenommen, meiner Wahrnehmung nach. Nicht, dass es wichtig wäre ;) , aber Hurwitz war einverstanden, wenn auch nicht über die Maßen begeistert.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Neu

      Wieland schrieb:

      Nicht schlecht!
      Fand ich auch. Tatsächlich war ich vorab vorsichtig kritisch. Positive Überraschung also.

      Nun aber Weilala:



      Richard Wagner: Das Rheingold

      George London - Wotan
      Ralph Herbert - Alberich
      Paul Kuen - Mime
      Irene Dalis - Fricka
      Norman Mittelman - Donner
      Robert Nagy - Froh
      Karl Liebl - Loge
      Jerome Hines - Fasolt
      Ernst Wiemann - Fafner
      Heidi Krall - Freia
      Jean Madeira - Erda
      Martina Arroyo - Woglinde
      Rosallind Elias - Wellgunde
      Mignon Dunn - Floßhilde

      Orchestra of the Metropolitan Opera House
      Erich Leinsdorf
      (live: 16.12.1961, Metropolitan Opera House)

      :wink: Agravain
    • Neu

      Hueb' schrieb:



      Louis Vierne (1870-1937)
      Klavierquintett op.42
      + Streichquartett op. 12
      Levente Kende, Spiegel Streichquartett
      CD, MDG, DDD, 2007

      Mal wieder ein Versuch mit Louis Vierne, der es mir hier leider auch nicht leicht macht, einen Zugang zu bekommen. Das ist unerwartet sperrige und manchmal moderne Kammermusik, die mir ein wiederholtes Hören abverlangt.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      Der Hueb'sche Frank inspiriert mich einmal mehr:

      Ich höre (zum x-ten Mal) das sperrige Klavierquintett von Louis Vierne - und zwar in dieser Aufnahme:

      Label Hyperion:
      Reynaldo Hahn: Klavierquintett fis-moll
      Louis Vierne: Klavierquintett c-moll op. 42
      Stephen Coombs, Chilingirian Quartet
      (2000)

      Vielleicht findet ein lieber Helfer das Cover?

      Siehe unten!

      Ich danke Dir, werter Lionel!
      Auf Dich ist doch immer Verlass!

      ***

      Diese Trauerode auf Vierne's im WK1 gefallenen Sohn (realisiert 1917/18 von einem erblindenden Komponisten-Vater ...) kommt mir vor wie eine massive Chalcedon-Druse, deren amethystisch veredelter Hohlraum sich erst nach zahlreichen Schleif-/Hördurchgängen öffnet, um zaghaft eine violette Trauerpracht zu offenbaren, die ungemein berührt.

      Louis Vierne's geheimnisvolle Edelsteindruse ist eines meiner bestgehütetsten Klavierquintette.

      Das gleich besetzte Werk von Reynaldo Hahn auf dieser CD geriert sich gegenüber der hammerharten vierne'schen Kalkdruse wie eine weiche Muschel:

      ein gezielter Cut - et voila, die pastellig-schillernde Perle kugelt leicht und einschmeichelnd ins Ohr.

      Gleichsam wie die musikalische Verkörperung der beiden taoistischen Prinzipien Yin und Yang, repräsentiert das hahn'sche Juwel (1922) auf dieser exquisiten Hyperion-Scheibe quasi die helle Zwillingsschwester zum vierne'schen Bruder in seiner dunkelblauen Kristallkluft.

      Der (keineswegs krähende) Hahn sei der geschätzten HörerInnenschaft - zwecks Schaffung einer expressiven 'Ganzheit' - hiermit ebenfalls ausdrücklich ans Herzohr gelegt.

      Diese überaus inspirierende CD - mit dem einfühlsamen (und technisch tadellos versierten) Stephen Coombs am Piano und den famosen Chilingirians an den Strings - gehört allemal zu meinen 100 Insel-Scheiben.

      Gruss aus Bern von Walter
    • Neu

      Mein Dank geht an Frank und Walter, die mich auf ein Kammermusikwerk aufmerksam gemacht haben, das ich noch nicht kannte, Louis Viernes Klavierquintett op. 42. Das hat mich gleich beim ersten Hören sehr beeindruckt. Da Hyperion bei meinem Streamer nicht verfügbar ist, habe ich die Aufnahme mit dem ebenfalls von mir hochgeschätzten Quatuor Terpsycordes und Muza Rubackyte gehört. Derzeit sehr günstig zu haben.

    • Neu

      Hier dreht sich gerade das Streichquintett g-moll, KV 516 auf dem Teller. Amadeus-Quartett mit Cecil Aronowitz. Das Stück war die letzte Musik, die ich im Konzert gehört habe. Ins Konzert gehen wird das erste sein, was ich nach meiner Impfung machen werde. Wenn die Steindeppen die blödeste Diskussion zur Pandemie dann beendet haben. Ich fände es klasse, wenn die Musiker jetzt schon vor geimpften 75+ Musikfreunden spielen könnten. Das wäre weder für die Hörer noch die Musiker ein "Privileg", sondern Inanspruchnahme ihrer Grundrechte.
      Gruß, Frank
    • Neu

      Lionel schrieb:


      (AD: Dezember 2000, Henry Wood Hall, London)
      Die beiden Klavierquintette von Reynaldo Hahn und Louis Vierne habe auch ich eben gehört. Das ist schon großartige Musik! Besonders das düstere Werk von Vierne beeindruckt mich sehr. Das Chilingirian Quartet mit Stephen Coombs am Klavier finde ich ganz vorzüglich.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Neu

      Die zwölf Brandenburgischen Konzerte
      bzw. hier
      (AD: Mai & August 2017, März, Juli & September 2018, Örebro Concert Hall & Concert Hall of the School of Music, Theatre and Art, Örebro)

      Swedish Chamber Orchestra
      Thomas Dausgaard

      Bachs Brandenburgische Konzerten werden in dieser Aufnahme mit Werken von zeitgenössischen Komponisten kombiniert, die eigens für dieses Projekt komponiert wurden. Die Komponisten wurden gebeten, sich weitestgehend an die Instrumentation des jeweiligen Brandenburgischen Konzerts zu halten, wobei gewisse Abweichungen "erlaubt" waren. Die zeitgenössischen Werke sind viel mehr als Anhängsel zu den jeweiligen Brandenburgischen Konzerten, denn es handelt sich um ausgewachsene-vollwertige Kompositionen, die auch für sich alleine stehen können.

      Bei den zeitgenössischen Komponisten handelt es sich um:
      Olga Neuwirth, Brett Dean, Uri Caine, Mark Anthony Turnage, Steven Mackey, Anders Hillborg.

      Bei den Solisten handelt es sich u. a. um:
      Antje Weithaas, Violine, Pekka Kuusisto, Violine, Tabea Zimmermann & Brett Dean, Viola, Maya Beiser, Violoncello, Håkan Hardenberger, Trompete, Mahan Esfahani, Cembalo
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Neu

      Lieber Lionel, danke für den Hinweis. Das Album läuft gerade bei mir. Ich mag das sehr. Dieses Kontrastieren des Programms bin ich ja jahrelang von DSO und BPhil gewohnt - und schätze das. Ich finde es hier sehr spannend, mag (bislang) auch die zeitgenössischen Werke.

      Zuvor habe ich diese gehört:



      und bin etwas ratlos. Es ließ mich seltsam unberührt. Und das, obwohl der Dirigent es mE durchaus darauf anlegt, mich in Extreme zu führen. Manche Passagen sind so leise, dass ich immer wieder den Lautstärkeregler bedienen musste, anderes wiederum besonders schnell, so sehr, dass es gehetzt wirkt. Das mag nicht schlimm sein, aber mir fehlte (nicht nur deshalb) irgendwie der Zusammenhalt, der Fluss der Musik. Aber ich kenne bislang wenig von Currentzis, vielleicht gehört das ja so. Interessant, wie die Bewertungen bei jpc ausfallen: zehnmal 5 Sterne, fünfmal 1. Mal sehen, derzeit habe ich nicht das Gefühl, dass ich aus Prinzip mehr von ihm hören müsste.
    • Neu



      daraus, klein aber fein, etwas eher Vernachlässigtes:

      Mozart: Concertone für 2 Violinen und Orchester C-Dur, KV 190
      Itzhak Perlman & Pinchas Zukerman, Violine
      Israel Philharmonic Orchestra
      Zubin Mehta
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu

      Den Morgen mit Mozart zu beginnen ist einfach paradiesisch. Da lass' ich keinen Brahms, Bruckner oder Mahler in die Ohren...

      daraus:


      Mozart: Bläser-Serenade Es-Dur, KV 375
      London Wind Soloists, Jack Brymer


      und danach:



      Mozart: Flötenquartett A-Dur, KV 298
      Jean-Pierre Rampal, Flöte
      Isaac Stern, Violine
      Alexander Schneider, Viola
      Leonard Rose, Violoncello
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu

      aller guten Dinge sind drei !



      Also schließlich noch dies hier, allerdings nicht aus der abgebildeten CD, sondern von eine 10"-vintage LP:

      Mozart: Violinsonate Es-Dur, KV 380
      Wolfgang Schneiderhan, Violine
      Carl Seemann, Klavier
      (AD ca. 1954)
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu

      Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
      Le Rappel des Oiseaux

      François D’Agincour (1684-1758)
      Les Tourterelles

      Louis-Claude Daquin (1694-1772)
      Le Coucou

      François Couperin (1668-1733)
      Le Rossignol-en-amour
      La Linote - éfarouchée
      Les Fauvétes Plaintives
      Le Rossignol-Vainqueur

      Antoine Dornel (1685-1765)
      Les Tourterelles

      Louis-Claude Daquin (1694-1772)
      L’Hirondelle

      Jacques Duphly (1715-1789)
      Les Colombes

      François D’Agincour (1684-1758)
      La Fauvette

      François Couperin (1668-1733)
      Les Coucous Bénévoles

      Antoine Dornel (1685-1765)
      Le Chant de l’Alloüette
      Le Petit Ramage

      Jean-François Dandrieu (1682-1738)
      Le Concert des Oiseaux

      François Couperin (1668-1733)
      Le Gazoüillement

      Pierre Février (1696-1760)
      Les Tendres Tourterelles

      Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
      La Poule



      Luc Beauséjour

      Clavecin Yves Beaupré, 1981, d’après Vaudry


      Gruß
      Josquin
    • Neu

      Als Nachbars Mieze Telemanns teuren Canaris fraß:

      Georg Philipp Telemann (1681-1767)
      Cantate oder Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels, als derselbe zum größten Leidweisen seines Herrn Possessoris verstorben



      Dietrich Fischer-Dieskau
      Edith Picht-Axenfeld (Cembalo)
      Helmut Heller (Violine)
      Heinz Kirchner (Viola)
      Lothar Koch (Oboe)
      Irmgard Poppen (Cello)



      Gruß
      Josquin