STREAMING ALLGEMEIN - Mit dem Strom hören

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    • Yukon schrieb:

      Nicht integriert? Ja, hast Du Dich denn nicht vorher umfassend informiert?
      Nunja, was Idagio auf der eigenen Webseite verrät, finde ich extrem spartanisch. - Ich lese über "Idagio für Browser", "Idagio für iOS", "Idagio für Android" usw., brauche aber "Idagio für einen Netzwerkstreamer". Hab ich noch nicht gefunden.

      Mit dem, was Qobuz bietet, bin ich momentan aber mehr als glücklich. Ich hatte befürchtet, große Teile meiner CD-Sammlung nach und nach auf NAS rippen zu müssen, das ist aber nicht der Fall. Ich werde wohl sogar ohne NAS, nur mit Qobuz, mit dem Streamen beginnen und bei Bedarf zunächst den weiterhin vorhandenen Multiplayer reaktivieren.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • So, hier zersägt der Streamer gerade meinen alten Multiplayer ...

      Setup:

      (1): Streamer bekommt Daten von Qobuz in CD-Auflösung, wandelt sie mit seinem internen Wandler, reicht sie an die interne Vorstufe weiter, dann geht es über die separate Endstufe an die Boxen.

      (2): Multiplayer spielt dieselbe CD, und reicht die Daten über seinen Digitalausgang an den Streamer weiter. Dort werden sie gewandelt, dann geht es weiter wie gehabt: interne Vorstufe - Endstufe - Boxen.

      Klangbeispiel: Sibelius Sinfonie 5 letzter Satz bis zum Erscheinen des Schwanenthemas in C-Dur. Aufnahme von Vladimir Ashkenazy und dem Philharmonia Orchestra.

      Obwohl die Wandler also theoretisch dieselben Daten bekommen haben, war das Ergebnis bei (1) besser. Klarer, durchsichtiger im Klang, mehr Details, mehr Raum.

      Werde demnächst noch den Analogausgang des Players in die Vorstufe des Streamers einkippen, dann wird es wohl ein Gemetzel ...

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Hallo zusammen!

      Qobuz hat bei mir jetzt auch weitgehend den CD-Erwerb entbehrlich gemacht. Ich habe jetzt ein paar (neue) Luxusprobleme. Zum Beispiel lässt mein Receiver über die firmeneigene App keine lückenlose Wiedergabe und auch kein HiRes-Streaming von Qobuz zu. Ist mir nicht immer wichtig, es gibt die Möglichkeit, den Rechner über HDMI an den Verstärker zu hängen, dann geht's auch, aber schöner wäre natürlich eine Netzwerklösung.

      In diesem Zusammenhang hat mir mein lokaler Händler Audirvana empfohlen, ein Programm, das wohl Streaming über Netzwerk und auch Dienste beherrscht. Hat jemand Erfahrung mit dem Programm?

      Wie organisiert Ihr bei Qobuz Eure Favoriten? Bislang liegen die mir quasi alle auf einer Ebene. Gibt es die Möglichkeit, Unterordner anzulegen?
    • Braccio schrieb:

      Beispiel lässt mein Receiver über die firmeneigene App keine lückenlose Wiedergabe und auch kein HiRes-Streaming von Qobuz zu.
      Hmmm ... ich nutze die App "Kazoo" von LINN. Gapless funktioniert grundsätzlich, aber es scheint Aufnahmen zu geben, die von den Schallplattenfirmen nicht gapless freigegeben werden. Hatte ich aber erst ein einziges Mal. - HiRes ginge natürlich.

      Braccio schrieb:

      Wie organisiert Ihr bei Qobuz Eure Favoriten?
      Gar nicht. Ich habe ein paar Playlists, ansonsten fahre ich die gewünschte Aufnahme mit der Suchfunktion an.

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Danke! Inzwischen habe ich Audirvana (audirvana.com/) auf dem Rechner. Es gibt eine Testversion für 15 Tage. Und siehe da, mein Händler lag richtig. Streamen vom NAS und von Qobuz gapless und auch in HiRes auf den Receiver problemlos, angenehm zu bedienen. Ob die Playlists noch irgendwie in Gruppen gegliedert werden können, weiß ich noch nicht, ist aber auch nicht so wichtig. Alles in allem :top:
    • Braccio schrieb:

      Streamen vom NAS und von Qobuz gapless und auch in HiRes auf den Receiver problemlos, angenehm zu bedienen.
      Super! :clap:

      Und das gewünschte Stück zu suchen, dauert auch nicht länger, als die CD im Regal zu suchen, zum Player zu tragen, usw. usf. Das Abstauben von CDs entfällt auch.

      Ende des Monats will ich - nach drei Monaten Streaming - einen längeren Erfahrungsbericht dazu hier einstellen. Mein Hörverhalten hat sich verändert. Und meine Ausgaben für CDs sind seit drei Monaten bei € 0,- . Ok, man muss € 20,- pro Monat für qobuz gegenrechnen, aber das ist kein Vergleich zu den damaligen Ausgaben für CDs.

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • 0€ habe ich nicht ganz geschafft, aber fast. Ich probiere gerade die neue HiRes-Variante für 25€. Wenn ich auf ein Jahresabo umsteige, was jetzt mit Audirvana noch wahrscheinlicher ist, sind es wieder ca. 20 Euro im Monat. Das rechnet sich locker.

      Die Suchfunktion bei Qobuz ist übrigens auch deutlich angenehmer, weil nachsichtiger, als die von Spotify. Gute Sache, das.

      Auf Deinen Bericht bin ich dann mal gespannt.
    • Seit einiger Zeit nutze ich auch audirvana in Kombination mit der HiRes-Version von Qobuz und bin auch sehr zufrieden damit. Die Favoriten/Playlists bearbeite ich nicht weiter, weil ich da bis jetzt keine Notwendigkeit sehe. Die Ausgaben für CDs betragen seit dem ich Musik streame 0,- Euro.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Lionel schrieb:

      HiRes-Version von Qobuz
      Welchen Unterschied macht das aus Eurer Sicht? Lohnt sich der Mehraufwand?

      Habe gerade auf der Webseite recherchiert: Mittlerweile gibt es HiRes auch im Monatsabo für € 25,-. Vor drei Monaten war das nur im Jahresabo für > € 300,- zu haben. Ich glaube, da werde ich am Wochenende schwach und werde das für einen Monat testen ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Eben seit dem es das HiRes-Abo so günstig gibt finde ich das mehr als akzeptabel und ist mir den geringen Mehrpreis im Vergleich zum Streaming in CD-Qualität (aktuell 19,99 Euro) mehr als wert.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Hi,

      bei Qobuz stört mich, dass ich "von außen" nicht sehen kann, wie groß die Auswahl ist und wie das Programm zu bedienen ist. Um das rauszufinden, muss man seine Kontoverbindung angeben. Schon i-wie krass. Mal sehen, ob ich über die Feiertage Zeit finde, das zu testen.

      Audirvana hab ich nach 10 min deinstalliert. Die Suchfunktion ist rudimentär und damit indiskutabel, die Anmutung schlechter als die von Spotify (und die finde ich schon ziemlich übel - Hauptsache bunte Kacheln).

      Vorerst bleibe ich bei meiner Kombi aus Foobar als Software und einem Nuforce-ADC.
      Schöne Grüße, Helli


      Immer cool bleiben.
    • motiaan schrieb:

      Hi,

      bei Qobuz stört mich, dass ich "von außen" nicht sehen kann, wie groß die Auswahl ist und wie das Programm zu bedienen ist. Um das rauszufinden, muss man seine Kontoverbindung angeben. Schon i-wie krass. Mal sehen, ob ich über die Feiertage Zeit finde, das zu testen.

      Audirvana hab ich nach 10 min deinstalliert. Die Suchfunktion ist rudimentär und damit indiskutabel, die Anmutung schlechter als die von Spotify (und die finde ich schon ziemlich übel - Hauptsache bunte Kacheln).

      Vorerst bleibe ich bei meiner Kombi aus Foobar als Software und einem Nuforce-ADC.
      Hi!

      Das mit der Kontoverbindung wusste ich gar nicht mehr. Klar, das kann abschrecken. Im Vergleich zu Spotify, das ich davor abonniert hatte, finde ich die Oberfläche von Qobuz deutlich angenehmer. Die Suchfunktion vergibt Tippfehler, was sehr angenehm ist. Allerdings gibt es wie auch bei Spotify schon immer wieder mal Probleme wegen eines fehlerhaften Taggings der Titel. Hält sich aber in Grenzen. Die Funktionen zum Abspielen sind weitgehend vergleichbar.

      Was hast Du bei Audirvana bei der Suche vermisst?
    • Hi,

      Braccio schrieb:

      Was hast Du bei Audirvana bei der Suche vermisst?
      So ziemlich alles. "Suche" umfasst bei mir auch die Sortierung in der Musikbibliothek, und da werden bloß die bunten Kacheln angezeigt. Einstellmöglichkeiten gibt es nur rudimentär oder sind so versteckt, dass ich (leider habe ich kein Diplom in Informatik) es nicht gefunden habe. Ich will keine bunten Bildchen sehen, sondern eine Liste, umschaltbar auf Baumstruktur. Von einem zeichnerischen Benutzer-Zwischengesicht erwarte ich heute, dass es mehr oder weniger selbsterklärend ist. Ist es aber nicht, sondern es bevormundet mich, indem es mir seine Sichtweise aufdrängt.

      Ich möchte nach dem Künstler sortieren und suchen, nach Komponist, Genre, Ordner, Unterordner, Albumtitel, Titel, Erscheinungsjahr, Filetyp, Bitrate, um nur ein paar zu nennen.

      Taggen scheint gar nicht implementiert zu sein.

      Also bisher für meine Zwecke unbrauchbar.
      Schöne Grüße, Helli


      Immer cool bleiben.