STREAMING ALLGEMEIN - Mit dem Strom hören

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    • Radio ist Streaming! Das genieße ich immer schon sehr seit Jahrzehnten, insbesondere den Überraschungseffekt. Man kann auch mitscheiden, wenn an will, was eine Tonträger-Sammlung bei der Vielzahl von guten Anbietern fast überflüssig macht. SWR2 ist gut und die DLFs sowieso (deren Porgramm man als Heft bestellen kann), wenn man schöne Konzerte hören will. Radio Swiss Jazz gefällt mir auch sehr. Für klassische Musik, insbesondere auch Alte Musik folge ich der Empfehlung unserer Expertin Chris: Der niederländische "Concertzender". Mein Favorit ist "Radio Caprice - Acoustic Blues".
      Gruß, Frank
    • Hat jemand Erfahrung mit dem Nutzen von Streaming-Diensten im Auto? (Jetzt bitte keine CO2-Diskussion - das Ganze funktioniert ja auch bei E-Mobilität.)

      Streaming-Flatrates, Nutzung von Apple CarPlay, Integration von Tidal, Spotify, Qobuz, Idagio, ...?

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Hat jemand Erfahrung mit dem Nutzen von Streaming-Diensten im Auto?
      Naja, ein integriertes System dürfte für die meisten neuer Luxus sein. Aber es geht natürlich auch per Handy/Tablet und Bluetooth. Der Vorteil bei Spotify ist die Downloadfunktion in der App: Einfach Playliste für die Fahrt erstellen, dann geht's auch offline und ohne große Ablenkung ;)
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Tichy1988 schrieb:

      Aber es geht natürlich auch per Handy/Tablet und Bluetooth. Der Vorteil bei Spotify ist die Downloadfunktion in der App: Einfach Playliste für die Fahrt erstellen, dann geht's auch offline und ohne große Ablenkung

      Vielen Dank! Das geht natürlich, habe ich schon probiert. Aber Bluetooth ist halt das klangqualitätsbegrenzende Element bei der Sache ...

      Tichy1988 schrieb:

      Naja, ein integriertes System dürfte für die meisten neuer Luxus sein.

      Na ja ... der Aschenbecher ist sowieso gerade voll, ich schau mal ... :D

      Apple CarPlay ist wohl gerade auf dem Wege, zum Standard zu werden. Also nix Luxus. Tidal und Spotify können verbunden werden.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Aber Bluetooth ist halt das klangqualitätsbegrenzende Element bei der Sache ...
      Es kommt wohl zunächst auf die Qualität der Anlage im Auto an: Taugt die nicht viel, bringt auch ein 24-bit/96 Khz Stream nix. Ansonsten ist Bluetooth immer noch besser als eine analoge Aux-Verbindung, natürlich schlechter als CD oder USB. Bei einer integrierten Streaminganlage gilt es auch zu bedenken, dass der mobile Stream niemals oder zumindest selten die gleiche Qualität erreichen kann, wie bsplsw. ein Download in höchster Qualitätsstufe.

      Kurz gesagt, durch Brandenburg oder Niederbayern fahren lässt sich wohl nur schwer mit "Streamen unterwegs" verbinden ;)
      (basierend auch auf eigenen Erfahrungen mit dem Versuch, ein Hörbuch über Spotify anzuhören. Und "Verbrechen und Strafe" lad ich mir halt auch nicht vorher runter, die 24 Stunden vernichten dann doch ne Menge Speicherplatz).
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • :wink:

      Kurze Bemerkung zur Connectivity in Autos, auch wenn ich kaum mehr jemand kenne, dem Datensicherheit irgendetwas bedeutet. Der ADAC hatte eine Befragung aller Fahrzeughersteller gemacht, wie und welche Daten gesammelt werden und sie genutzt werden. Alles wird erfasst. Alle Daten eines Handys werden bei jeder Verbindung gespeichert. Die Auslesung passiert bei dem Besuch in der Werkstatt für Inspektion usw.. Alle Daten des Handys werden genommen, auch persönliche Daten wie Kontakte und Kommunikatiosnverläufe. Frage, was damit gemacht wird, wurde einhellig gleich beantwortet: Kein Kommentar.

      Gruß, Frank
    • Tichy1988 schrieb:

      Kurz gesagt, durch Brandenburg oder Niederbayern fahren lässt sich wohl nur schwer mit "Streamen unterwegs" verbinden
      Ja, stimmt, kann ich zumindest für Niederbayern so bestätigen.

      Wir haben zwei Autos. Bei dem mit der besseren Anlage bekomme ich das Smartphone nicht gekoppelt. Dann also CDs.

      Das andere hat keinen CD-Spieler mehr. Da höre ich Qobuz-Downloads via Bluetooth.

      In beiden Fällen ist das Hörerlebnis nicht im Mindesten mit dem von zu Hause zu vergleichen. Die Systeme bringen allein schon nicht die Lautstärke, die für schnelle Fahrten auf der Autobahn nötig wäre.
    • Braccio schrieb:

      In beiden Fällen ist das Hörerlebnis nicht im Mindesten mit dem von zu Hause zu vergleichen. Die Systeme bringen allein schon nicht die Lautstärke, die für schnelle Fahrten auf der Autobahn nötig wäre.
      Du meinst, ohne die Lautstärke zu regeln, wenn du Symphonisches hörst? Denn anders geht es nicht. Man muß regeln während des Hörens.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Dann wäre die Anlage entweder zu leise oder dein Auto zu laut... ;(

      Eigentlich seltsam - so viel Leistung ist gar nicht notwendig. Ich habe eine durchschnittliche Anlage und kann die leisen Passagen von Schostakowitsch 11/1 (Amsterdam/Haitink) problemlos hören.
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      Jean Paul
    • In der letzten Zeit war ich Qobuz vorübergehend untreu. Wir haben uns einen Fire-TV-Stick von Amazon zugelegt. Wäre eine elegante Lösung, um auch Musik zu streaman, da der Stick direkt an einen HDMI-Eingang am Verstärker angeschlossen werden kann. Die Amazon-Musikanwendung auf dem Stick kann zu meinem großen Erstaunen keine "gapless" Wiedergabe, insofern kam deren Angebot trotz zuletzt auch hochauflösenden Files nicht in Frage. Qobuz bietet bislang keine FireTV-App an, also habe ich Tidal ausprobiert, für das es eine ordentliche App für den FireTV gibt.

      Der Katalog von Tidal kam mir ähnlich wie das Qobuz-Angebot vor, man merkt aber doch sehr, dass sich Tidal eher an Leute wendet, die sich hauptsächlich für U-Musik (man nehme mir diese Verallgemeinerung nicht übel, kenne mich da nur wenig aus) interessieren. Das betrifft v. a. die Empfehlungen zu Neuerscheinungen. Ein weiteres Manko ist, dass bei manchen Alben mit mehreren virtuellen CDs zumindest bei der Android-App, die ich fürs Auto brauche, das Tagging nicht passt. Titel 1 der zweiten CD folgt auf Titel 1 der ersten CD usw. In diesen Fällen müsste man sich immer erst playlists erstellen, um die Titel zu ordnen. Unerfreulich. Also nichts, was langfristig richtig Spaß machen könnte.

      Da idagio gerade einen Testlauf für 1 Euro/drei Monate anbot, habe ich auch diesen Dienst ausprobiert. Von der Aufmachung angenehm, redaktionell für "Klassik"-Hörer angenehm, aber eben ausschließlich Klassik. Auch kein Jazz. Den einen oder anderen Abstecher in Richtung Jazz und "krass gehört" mache ich aber ab und an doch ganz gern. Also auch zu einsritig, wäre aber bei ausschließlich Klassikkonsum druchaus eine Alternative.

      Also doch zurück zu Qobuz.

      Mittlerweile bin ich durch einen Tipp (ich glaube aus dem Hifi-Forum) auch auf eine sehr elegante Möglichkeit gekommen, Qobuz über WLAN, aber ohne die (nicht gapless und nicht HiRes-fähige) Yamaha-App auf meinen Receiver zu streamen. Es gibt das kleine Windows-Tool Tuneblade, das WLAN-Streaming von Windoofs-Rechnern auf Airplay-Systeme ermöglicht. Airplay von Apple können ziemlich viel Streaming-Empfänger, mein Yamaha zum Glück auch. Tuneblade funktioniert dann aus jedem Musik-Wiedergabeprogramm in der Windows-Umgebung tadellos. Und ist kostenlos. Genial!
    • Ganz herzlichen Dank für diesen Thread, den ich mir gerade zu Gemüte geführt habe!

      1) Mich treibt das Thema auch seit geraumer Zeit um aus folgendem Grund:
      Meine nicht gerade wenig umfangreiche CD-Sammlung habe ich zu einem großen Teil mittlerweile (immerhin) als mp3 auf meinem PC. Ich hatte vor relativ langer Zeit mit einem großen Teil des "Altbestand" begonnen und seitdem für fast ausnahmslos alle (!) Neuzugänge mp3-Dateien erstellt.
      Zwei Probleme tauchen bei mir auf: neben einigen großen Boxen, von denen ich z.T. noch keine mp3 habe, sind die "Lücken" mittlerweile nicht mehr so leicht identifizierbar. Eigentlich müsste ich konsequent meine CD- mit den mp3-Alben abgleichen, um CDs zu finden, die in der mp3-Sammlung noch fehlen. Die Arbeit mache ich mir dann aber auch nicht ;) .
      Zweites Problem: ich merke ab und an beim Hören, dass meine CD/DVD/BD-Laufwerke nicht die beste Qualität liefern, um nicht zu sagen, dass sie hier und da sogar "Aussetzer" produzieren (in etwa so, als würde eine Platte springen). Das mag vielleicht auch an der starken Ausnutzung durch das Überspielen liegen.

      2) Wenn ich mal wieder merke, dass ich mir viel Arbeit für ein "holpriges" Ergebnis gemacht habe, dann denke ich über Streaming-Dienste nach. Wenn ich dann aber eine längere Autofahrt habe, und bei den "üblichen" Klassiksendern reinhöre, bin ich oft positiv überrascht.

      3) Dann denke ich aber doch wieder mal an Streaming-Dienste und frage mich, welcher für mich überhaupt den geeignetesten Katalog hätte. Idagio habe ich von seinen Anfängen an immer mal wieder im Auge gehabt. Qualitativ und quantitativ hatte ich das Gefühl, dass mir Idagio in der Klassik-Welt mehr bieten könnte als Spotify, aber dafür fehlt mir halt alles andere. Ansonsten scheint hier Qobuz ja gut vertreten zu sein.

      4) Und dann geht es mir wieder wie Cosima, und ich fühle mich mit dieser Fülle und Ständig-Verfügbarkeit von Musik in diesem Ausmaß irgendwie überfordert und freue mich des Anblicks und der Frequenzen meiner CD-Sammlung...

      5) Last but not least ein Dankeschön an Mauerblümchen (nebst einigen weiteren Mitgliedern), die auf die Technik eingegangen sind. Denn obwohl ich nicht technik-scheu bin, sind manche Segmente des Heimelektronik-Markts für mich wie weiße Flecken auf einer Landkarte. Und dazu gehören in jedem Fall auch Streaming-Devices ;) .

      Viele Grüße!
    • Vorhin habe ich zufällig gesehen, dass man bei qobuz befristet bis zum 15.05.2020 insgesamt 21 Musikalben aus verschiedenen Musikrichtungen kostenlos herunterladen kann, d. h. in CD- und z. T. Hi-Res-Qualität. Bei den angebotenen Klassik-Alben gibt es auch die Booklets im Pdf-Format dazu. Hier geht es zur betreffenden Seite.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • audiamus schrieb:

      NuVero 140.

      Wow! Herzlichen Glückwunsch! Mögen sie länger erhalten bleiben als die Fähigkeit, Unterschiede zwischen Lautsprechern dieser Klasse zu erkennen ... hier Musik, bei der solche Boliden ihre Muskeln ebenso wie ihre filigraneren Fähigkeiten spielen lassen können:

      Richard Wagner: Ouvertüre zu "Tannhäuser"

      Gewandhausorchester Leipzig
      Andris Nelsons



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Mögen sie länger erhalten bleiben als die Fähigkeit, Unterschiede zwischen Lautsprechern dieser Klasse zu erkennen
      Sie lassen einen zumindest erkennen, wie scheiße mp3 wirklich ist.
      Der gestreamte Nelsons ist kaum auszuhalten.
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms