Stefan Mickisch

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    • Josquin schrieb:

      Der Wagner-Erklärer Stefan Mickisch wurde nun auf dem Grünen Hügel zur Persona non grata erklärt
      Nur weil der Mikisch ab und zu massiven Blödsinn redet, muss man ihn nicht "zur persona non grata" erklären. Ich halte seine Äußerung(en) für dumm, aber die Reaktionen für unverhältnismäßig.

      Der Mikisch hat zweifelsfrei eine äußerst unglückliche Formulierung gewählt, aber über die Sache (nämlich ob die Regierungen in der aktuellen Situation verantwortlich handeln oder nicht) kann man ja diskutieren.

      Man muss es ja nicht übertreiben. Zur einer Demokratie gehört auch das Recht, Unsinn reden zu dürfen. Ich finde grundsätzlich sympathisch, wenn sich Leute nicht verbiegen und sich trauen, ihre Meinung zu äußern, für die sie Nachteile in Kauf nehmen müssen. Auch wenn sich diese Meinung nicht mit meiner deckt.
    • Sadko schrieb:

      Ich halte seine Äußerung(en) für dumm,
      so isses

      Sadko schrieb:

      Der Mikisch hat zweifelsfrei eine äußerst unglückliche Formulierung gewählt, aber über die Sache (nämlich ob die Regierungen in der aktuellen Situation verantwortlich handeln oder nicht) kann man ja diskutieren.
      Na ja. Überfordertes Personal in Intensivstationen „freut“ sich bereits seit Pandemiebeginn über derartige Corona-Verbal-Diarrhö a la Mikisch.
      "Unglücklich" wäre untertrieben. Vielmehr mega-perfide kommt seine Attitüde rüber, wenn er BRD-Gesundheitspolitik mit „Coronafaschismus“ identifiziert, Querschwätzerei mit NS-Widerstand auf nämlichen Level hievt und sich mit Hans Scholl vergleicht.

      Sadko schrieb:

      Zur einer Demokratie gehört auch das Recht,, Unsinn reden zu dürfen.
      So isses

      Sadko schrieb:

      Ich finde grundsätzlich sympathisch, wenn sich Leute nicht verbiegen und sich trauen, ihre Meinung zu äußern, für die sie Nachteile in Kauf nehmen müssen.
      Meinen Brägen ist das weder grundsätzlich sympathisch noch verbiegen..
      Mikisch suhlt sich doch in seiner selbstverschuldeten, wohlfeilen Querschwätzer-Covidioten-Blase. Dafür & darin braucht er sich nicht verbiegen. Und generell grundsätzlich sympathisch kommt keinesfalls trauen und verbiegen für Meinungen rüber, wenn es sich eben um Querschwätzerei, wie im Falle Mikischs oder - was ihm hier nicht unterstellt werden soll - um alltägliche Verbalbrandstiftung in Gestalt von Fascho/Rassismus/Antisemitismus handelt. Und das möge durchaus Nachteile für derartige Hetzer zur Folge haben.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Sadko schrieb:

      Josquin schrieb:

      Der Wagner-Erklärer Stefan Mickisch wurde nun auf dem Grünen Hügel zur Persona non grata erklärt
      Nur weil der Mikisch ab und zu massiven Blödsinn redet, muss man ihn nicht "zur persona non grata" erklären. Ich halte seine Äußerung(en) für dumm, aber die Reaktionen für unverhältnismäßig.
      Der Mikisch hat zweifelsfrei eine äußerst unglückliche Formulierung gewählt, aber über die Sache (nämlich ob die Regierungen in der aktuellen Situation verantwortlich handeln oder nicht) kann man ja diskutieren.

      Man muss es ja nicht übertreiben. Zur einer Demokratie gehört auch das Recht, Unsinn reden zu dürfen. Ich finde grundsätzlich sympathisch, wenn sich Leute nicht verbiegen und sich trauen, ihre Meinung zu äußern, für die sie Nachteile in Kauf nehmen müssen. Auch wenn sich diese Meinung nicht mit meiner deckt.
      Der ist ja schon geraume Zeit geistig... etwas auffällig. Und zur Demokratie gehört auch, daß Herr Friedrich das Recht hat, seine Visage in dem von ihm geleiteten Museum nicht mehr sehen zu wollen.
      Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)
    • Wie gesagt, die Mikisch-Äußerung ist natürlich ein Riesenblödsinn. Aber ausladen würde ich ihn deshalb nicht (er hat ja ohnehin nichts zu entscheiden; seine Wortbeiträge sehe ich daher als heiße Luft an), aber ich bin ja nicht der Herr Friedrich.
    • Ich kenne die einzelnen Äußerungen von Herrn Mikisch nicht und die Schlagworte, die in dem Artikel vom BR auftauchen, mögen ja auch aus dem Zusammenhang gerissen sein oder dort ganz anders klingen. Von daher könnte ich so strikt da kein Urteil fällen.

      Halt nur Grundsätzliches. Natürlich hat er das recht, die Corona-Politik zu kritisieren, natürlich hat er das Recht, Wagner vom Vorwurf des Antisemitismus befreien zu wollen (damit hat er dann ja schon ordentlich zu tun), er hat allerdings kein Recht (wenn er es denn so gesagt hat) einen Begriff wie 'Coronafaschismus' zu benutzen oder sich mit Hans Scholl zu vergleichen, denn damit offenbart er eine politische Haltung, die zwar nicht verboten, aber gerade an einem Ort wie Bayreuth nicht tragbar ist. Und von daher kann ich sehr gut verstehen und finde es auch richtig, dass die Festspiele die Zusammenarbeit mit ihm aufgekündigt haben.

      Wer nun 'Persona non grata' zuerst benutzt hat ebenso wie 'Festspielhaus tabu', die Festspiele oder der BR, weiß ich auch nicht. Ich hätte mir von Seiten der Festspiele doch eine etwas moderatere Erklärung gewünscht, denn so überraschend kann seine politische Haltung für die Leitung ja nun auch nicht sein.

      :wink: Wolfram
    • Lieber Wolfram!

      Das Problem ist aus meiner Sicht, dass sich Mikisch und diejenigen, die seine Ansicht teilen, genau durch diese öffentliche Kündigung im Recht sehen ("Diktatur, man kann heute nichts mehr sagen" etc.). Wer mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten will, soll ihn einfach nicht mehr beschäftigen (oder darüber hinwegsehen und ihn trotzdem beschäftigen, wenn er es künstlerisch rechtfertigt, das weiß ich nicht), aber dieser Wirbel um seine Aussagen verbreitet die Aussagen ja nur (ich hätte davon nicht erfahren, wenn die Sache nicht in den Medien gelandet wäre) und gibt denen, die mit ihm übereinstimmen, Aufwind. Das wäre nicht nötig gewesen.
    • Sadko schrieb:

      Das Problem ist aus meiner Sicht, dass sich Mikisch und diejenigen, die seine Ansicht teilen, genau durch diese öffentliche Kündigung im Recht sehen ("Diktatur, man kann heute nichts mehr sagen" etc.).
      Lieber Sadko, das genau ist ein großes Problem, was auch die Presse als Vermittler betrifft. Ich weiß ja nicht, wie die Festspiele die Kündigung formuliert habe. Wenn die oben genannte Wortwahl dort benutzt wurde, ist das sicherlich Wasser auf seine Mühlen. Wenn der BR es schlagzeilenmäßig so aufbereitet hat, sollte auch die Presse sich diesbezüglich mal ein wenig zurückhalten.

      Persönlich kann man ja über ihn denken, was man will (und ich möchte meine Gedanken zu dem, was er wohl gesagt hat, hier nicht öffentlich schreiben, nachher ist das noch justiziabel :D ), aber man sollte alles vermeiden, was ihn in einer möglichen Opferrolle noch bestätigen könnte. Nein, lieber klar und sachlich die Zusammenhänge benennen und die Empörungswellen der Gegenseite überlassen.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      wie die Festspiele die Kündigung
      Haben die Festspiele denn inzwischen auch reagiert? Der BR schreibt zwar vom "Grünen Hügel", dann aber vom Richard-Wagner-Museum. So viel ich weiß, ist das nicht (mehr) dasselbe. Und welche Kündigung? War der Mikisch denn Angestellter des Museums? Oder der Festspiele?
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Da bin ich mir eben auch nicht sicher. Mit 'Festspiele' meinte ich schon eben diese, es kann aber auch die Stadt Bayreuth sein oder wer auch immer. Keine Ahnung, bei wem Mikisch unter Vertrag war. Ich dachte nur, weil er ja mit seinen Vorträgen den Aufführungen zugearbeitet hat, dass er eben bei den Festspielen unter vertrag war. Aber all das geht aus dem Bericht ja nicht hervor, geschweige denn, dass vielleicht mal der Wortlaut der Kündigung abgedruckt werden würde.

      :wink: Wolfram
    • Naja, wenn Wahnfried für ihn tabu ist, kommt das ja einer Kündigung gleich. Allerdings läuft das wohl nicht über die Festspiele, sondern direkt über das Museum.

      Es bleibt aber dabei, dass der hier

      kurier.de/inhalt.nach-facebook…7d-955c-1881596b2175.html

      vorhandene Wortlaut der Entgegnung bei BR nicht vorkommt und von daher die ganze Sache ziemlich reißerisch daherkommt, was eben kontraproduktiv sein kann.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      ch kenne die einzelnen Äußerungen von Herrn Mikisch nicht und die Schlagworte, die in dem Artikel vom BR auftauchen, mögen ja auch aus dem Zusammenhang gerissen sein oder dort ganz anders klingen. Von daher könnte ich so strikt da kein Urteil fällen.
      Mickisch verlautete bei Facebook:

      Stefan Mickisch schrieb:


      „Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique‚ regieren‘ zu lassen.“
      Hans Scholl 27. Juni 1942
      Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique ‚regieren‘ zu lassen.
      Stefan Mickisch 27. Juni 2020


      Friedrich schrieb daraufhin folgendes:

      Sven Friedrich schrieb:


      ""Herr Stefan Mickisch!
      Wir kennen uns jetzt seit gut 20 Jahren. Ich habe Sie als humorvollen und witzigen Interpreten und Erklärer Wagners kennen und schätzen gelernt.
      Aber was in aller Welt ist Ihnen bloß zu Kopfe gestiegen?
      Erste Zweifel kamen mir bereits, als Ihre Selbstüberschätzung und Selbstüberhebung im selben Maße zu wachsen begann wie die Anzahl Ihrer leider geistig meist ziemlich schlichten Adoranten.
      Ich habe in jetzt fast 30 Jahren intensiver Nähe insbesondere zu den Bayreuther Festspielen eine große Anzahl höchstrangiger Musiker kennenlernen dürfen, darunter durchaus auch solche, denen die Noten zu tragen Sie sich glücklich schätzen könnten. Aber nicht einer von denen hatte auch nur im entferntesten Allüren wie Sie. Dies wurde mir auch von vielen anderen Konzertveranstaltern bestätigt.
      Mein Zweifel wuchs indessen in dem Maße, in dem Sie sich zunehmend obskurantistischer Esoterik zuzuwenden begannen, der Sie umgebende Kreis zunehmend sektiererischen Charakter annahm und Sie sich schließlich dann auch im Zusammenhang mit Wagners Antisemitismus auch öffentlich zu höchst fragwürdigen, ja grenzwertigen politischen Äußerungen hinreißen ließen, die bereits geeignet waren, an Ihrem Geisteszustand zu zweifeln.
      Eigentlich hatten Sie da schon den Rubikon überschritten.
      Der unten zitierte Vergleich ist nun nicht einmal mehr geschmacklos, sondern widerwärtig! Indem Sie die Worte Hans Scholls im gegenwärtigen Zusammenhang der Corona-Pandemie zu Ihren eigenen machen, schänden Sie nicht nur das Andenken eines der wenigen Zeitgenossen im 20. Jahrhundert, auf die wir stolz sein können, sondern missbrauchen ihn auch noch als vermeintlichen Zeugen für den geistigen Abschaum der Gegenwart, mit dem Sie sich so gemein machen und in eine Reihe stellen. Und Sie stellen damit unsere Regierung auf eine Stufe mit dem NS-Regime.
      Damit ist das Maß für mich persönlich endgültig voll!
      In einer Mischung aus Traurigkeit und Zorn entziehe ich Ihnen hiermit (und übrigens zum ersten Mal in meinem Leben) das vertrauliche "Du" und erkläre Sie zur persona non grata im Haus Wahnfried!""
      Einzelne giebt es sogar, auf deren Gesicht eine so naive Gemeinheit und Niedrigkeit der Sinnesart, dazu so thierische Beschränktheit des Verstandes ausgeprägt ist, daß man sich wundert, wie sie nur mit einem solchen Gesichte noch ausgehn mögen und nicht lieber eine Maske tragen (Arthur Schopenhauer)
    • Wolfram schrieb:

      aber gerade an einem Ort wie Bayreuth nicht tragbar ist.
      ....ist nirgendwo tragbar, obwohl wahrscheinlich rechtlich zulässig.
      Das schlägt Opfern von Diktatur erneut in die Fresse.

      Sadko schrieb:

      , aber dieser Wirbel um seine Aussagen verbreitet die Aussagen ja nur
      derartiger Verbalmüll/gräuel grassiert bereits zuhauf => klare/deutliche Kante dagegen erforderlich, wie etwa von Friedrich

      Armin Diedrich schrieb:

      Mickisch verlautete bei Facebook:

      „Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand voneiner verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique‚ regieren‘ zu lassen.“
      Hans Scholl 27. Juni 1942

      Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand voneiner verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique ‚regieren‘ zu lassen.Stefan Mickisch 27. Juni 2020
      Damit leistet Mikisch seinen intellektuellen Offenbarungseid...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Armin Diedrich schrieb:

      Wolfram schrieb:

      ch kenne die einzelnen Äußerungen von Herrn Mikisch nicht und die Schlagworte, die in dem Artikel vom BR auftauchen, mögen ja auch aus dem Zusammenhang gerissen sein oder dort ganz anders klingen. Von daher könnte ich so strikt da kein Urteil fällen.
      Mickisch verlautete bei Facebook:

      Stefan Mickisch schrieb:

      „Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique‚ regieren‘ zu lassen.“
      Hans Scholl 27. Juni 1942
      Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique ‚regieren‘ zu lassen.
      Stefan Mickisch 27. Juni 2020
      Friedrich schrieb daraufhin folgendes:

      Sven Friedrich schrieb:

      ""Herr Stefan Mickisch!
      Wir kennen uns jetzt seit gut 20 Jahren. Ich habe Sie als humorvollen und witzigen Interpreten und Erklärer Wagners kennen und schätzen gelernt.
      Aber was in aller Welt ist Ihnen bloß zu Kopfe gestiegen?
      Erste Zweifel kamen mir bereits, als Ihre Selbstüberschätzung und Selbstüberhebung im selben Maße zu wachsen begann wie die Anzahl Ihrer leider geistig meist ziemlich schlichten Adoranten.
      Ich habe in jetzt fast 30 Jahren intensiver Nähe insbesondere zu den Bayreuther Festspielen eine große Anzahl höchstrangiger Musiker kennenlernen dürfen, darunter durchaus auch solche, denen die Noten zu tragen Sie sich glücklich schätzen könnten. Aber nicht einer von denen hatte auch nur im entferntesten Allüren wie Sie. Dies wurde mir auch von vielen anderen Konzertveranstaltern bestätigt.
      Mein Zweifel wuchs indessen in dem Maße, in dem Sie sich zunehmend obskurantistischer Esoterik zuzuwenden begannen, der Sie umgebende Kreis zunehmend sektiererischen Charakter annahm und Sie sich schließlich dann auch im Zusammenhang mit Wagners Antisemitismus auch öffentlich zu höchst fragwürdigen, ja grenzwertigen politischen Äußerungen hinreißen ließen, die bereits geeignet waren, an Ihrem Geisteszustand zu zweifeln.
      Eigentlich hatten Sie da schon den Rubikon überschritten.
      Der unten zitierte Vergleich ist nun nicht einmal mehr geschmacklos, sondern widerwärtig! Indem Sie die Worte Hans Scholls im gegenwärtigen Zusammenhang der Corona-Pandemie zu Ihren eigenen machen, schänden Sie nicht nur das Andenken eines der wenigen Zeitgenossen im 20. Jahrhundert, auf die wir stolz sein können, sondern missbrauchen ihn auch noch als vermeintlichen Zeugen für den geistigen Abschaum der Gegenwart, mit dem Sie sich so gemein machen und in eine Reihe stellen. Und Sie stellen damit unsere Regierung auf eine Stufe mit dem NS-Regime.
      Damit ist das Maß für mich persönlich endgültig voll!
      In einer Mischung aus Traurigkeit und Zorn entziehe ich Ihnen hiermit (und übrigens zum ersten Mal in meinem Leben) das vertrauliche "Du" und erkläre Sie zur persona non grata im Haus Wahnfried!""

      Danke Armin für den gesamten Wortlaut. In Verkürzung brachte es ja auch schon der Kurier.

      Diese Antwort von Sven Friedrich ist wirklich angemessen und deutlich genug. Inwieweit dies rechtlich alles standhält, inwieweit es eine wirkliche Kündigung ist, ist aber wohl (leider) weiterhin offen. Der Eindruck, der durch die Meldung des BR hervorgerufen wurde, ist aber ein anderer. Denn wenn der BR vom 'Grünen Hügel' spricht, denkt man natürlich sofort an die Festspiele, auch wenn im letzten Absatz dies eingeschränkt wird.

      :wink: Wolfram
    • Sadko schrieb:

      aber dieser Wirbel um seine Aussagen verbreitet die Aussagen ja nur (ich hätte davon nicht erfahren, wenn die Sache nicht in den Medien gelandet wäre)

      Wolfram schrieb:

      das genau ist ein großes Problem, was auch die Presse als Vermittler betrifft.
      Das nennt man auch den Streisand-Effekt. Ich kannte Herrn Mikisch nicht einmal (nie von ihm gehört). Auf der anderen Seite finde ich es aber gut, diese "Covidioten" auch zu diskreditieren (besser: entlarven), bzw. soll sich dann doch jeder selbst ein Bild machen von deren abstrusen Aussagen. Siehe "Jana aus Kassel", die nun sicherlich bestraft genug ist, weil sie in allen möglichen Medien durch den Kakao gezogen worden ist. Aber selbst schuld.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
      Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
    • Amfortas09 schrieb:

      Wolfram schrieb:

      aber gerade an einem Ort wie Bayreuth nicht tragbar ist.
      ....ist nirgendwo tragbar, obwohl wahrscheinlich rechtlich zulässig.
      Das ist selbstverständlich, egal, ob es diese seltsame Person ist, die sich kürzlich mit Sophie Scholl verglichen hat oder eben hier Stefan Mikisch. Es ist überall unerträglich, aber gerade eben an einem Ort wie Bayreuth besonders und von daher muss in diesem Fall ganz besonders scharf und schnell reagiert werden.

      :wink: Wolfram
    • maticus schrieb:

      Das nennt man auch den Streisand-Effekt. Ich kannte Herrn Mikisch nicht einmal (nie von ihm gehört). Auf der anderen Seite finde ich es aber gut, diese "Covidioten" auch zu diskreditieren (besser: entlarevn), bzw. soll sich dann doch jeder selbst ein Bild machen von deren abstrusen Aussagen. Siehe "Jana aus Kassel", die nun sicherlich bestraft genug ist, weil sie in allen möglichen Medien durch den Kakao gezogen worden ist. Aber selbst schuld.
      Wobei es mir nicht darum geht, wahrlich nicht, dass die Presse nicht darüber berichten soll. Aber sie muss darauf aufpassen, welche Wortwahl sie benutzt, weil es sonst nur Futter für die Gegenseite ist.

      :wink: Wolfram
    • Ich kenne den Geschaßten nicht, aber:

      Wenn der Mann den Begriff "Coronafaschismus" benutzt haben sollte in Bezug auf staatliche Stellen, die versuchen, diese Krankheit einzudämmen, dann gehört er gefeuert - egal von wo, und seien es die mir sonst völlig gleichgültigen (un)heiligen Hallen von Bayreuth.

      Die Diskussionen um solch spinnerte Äußerungen beherrschen die Schlagzeilen seit Monaten, was katastrophal genug ist. Deswegen ist es absolut kein Argument zu sagen, man solle den Ball doch flach halten, um derlei Umtrieben keine zusätzliche Aufmerksamkeit zu geben.

      Denn dieser Ball leuchtet längst am Himmel hoch und blinkt unübersehbar. Das ist das Schlimme. Das ist Realität und sie kann Tausende das Leben kosten. Alles andre als eine sehr, sehr klare Kante, so frühzeitig wie möglich, wird nichts bringen. Wenn sich Ignoranz mit rechtsradikalem Gedankengut die Hand gibt gilt das umso mehr. Das ist eine bittere historische Erfahrung.

      :cursing:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)