Meine Hifi-Anlage

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    • Ach, egal Algabal, Du musst Dich nicht schämen! Trau Dich! Ok, Algabal, mache ich. Hier also die vier Komponenten, die im Wohnzimmer/Hörraum stehen:

      Plattenspieler: Grundig FineArts TT 903
      CD-Player (und jetzt muss mancher die Augen ganz fest zukneifen): Pioneer PD-S702
      Verstärker: Grundig FineArts A 903
      Lautsprecher: Nubert NuBox 400

      Alles vor Mitte der 1990er erstanden (mit Ausnahme der Boxen, die hab ich irgendwann nach 2010 gekauft). Nur der CD-Player war Neuware. Der ist übrigens entgegen aller Horrormeldungen hinsichtlich herausfallender Linsen, die man so liest, ein sehr solides und technisch bis heute einwandfrei arbeitendes Gerät. Außerdem gefällt mir die Plattentellertechnik des Players, bei dam man wenigstens von fern die Assoziation hat, eine Schallplatte aufzulegen.

      Was diese Geräte abliefern, ist in meinen Ohren immer noch ganz hervorragend und ich verspüre bisher gar keinen Drang, eine der Komponenten auszutauschen.

      In meinem Arbeitszimmer habe ich zwei weitere “Anlagen”. Eine alte, reine Grundig-Kette, die ich von meinem seeligen Vater übernommen habe. Nix besonderes aber solide. Der habe ich vor einigen Jahren einen “anständigen” Plattenspieler spendiert (das Ding vorher war ein ziemlicher Hobel), nämlich einen Grundig PS6000. Ist irgendwie ein Gimmik, aber das Ding macht Spaß! Und seit ich da ein neues System eingebaut habe, klingt der PS mit der Anlage sehr fein. Die Musik kommt aus einem Päärchen Magnat-Regalboxen.
      Die zweite Anlage besteht aus einem CD-Player und einem Amp, beides von Marantz. Müsste jetzt nachschauen, welche Geräte genau das sind. Auch daran hängt an einem Ende ein Plattenspieler, nämlich ein Thorens TD115 und am anderen Ende ebenfalls Regalboxen von Magnat. Aber die beiden Anlagen da oben sind eigentlich nicht zum Musikhören da, sondern zur Hintergrundbeschallung beim Arbeiten.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • :wink:

      Anfang der 80er Jahre habe ich von meinem Vater seine alte Anlage bekommen, weil er sich etwas Neues gegöönt hatte. Das war eine reine Phillips-Kette, die überraschend gut klang und mich noch bis Ende der 90er Jahre begleitet hat. Dann funktionierte der Verstärker nicht mehr. Ein Kollege, der selber Boxen bastelte, schaute es sich an und sagte mir, dass es nicht ganz trivial ist und es keine Ersatzteile mehr gibt. Die Lautsprecher gleichen Alters empfahl er dann auch auszutauschen. Anstatt igrendetwas zu nehmen, fragte ich mich, was eigentlich möglich ist bei dem Thema. Dann habe ich mal Fachzeitschriften gelesen (Image-Hifi) und bin in 5 verschiedenen Städten in die besten Läden gegangen, um mich mal in vielerlei Hinsicht umzuhören. Zu der Zeit hatte ich mir ein Sümmchen zusammengespart, weil ich vermutete, dass ich mal für den Weg zur Arbeit ein Auto brauchen würde, was ich bis dahin nicht gebraucht habe. Der Plan war 1/4 des Budgets für die Anlage zu nehmen und dann 3/4 für die Anlage.
      Probehören kann ich nur jedem empfehlen, der sich mit der Sache beschäftigt. Es war nicht nur klar, dass die Komponenten verschiedener Hersteller einen bestimmten Klang hatten, sondern interessanterweise die Besitzer der kleineren Läden zu ihrer Vorstellung eine Produktpalette in verschiedenen Preisklassen haben. Die faszinierendste Anlage, die ich damals gehört hatte, war eine Platine Verdier an Shindo Röhrenverstärkern zu Auditorium 23. Also rein Analoger Klangzauber, sehr beeindruckend. Die von Knulp, leverkuehn und MB genannten Marken sind mir fast alle auch bekannt.

      Dann war ich in einem Laden und da fing das Probehören angenehmerweise bei der preislichen Einstiegsklasse an, dort NAD. Wirklich sehr gut für das Geld. Eine Stufe höher kam Creek Audio und das war auch besser. Dann kam etwas Spezielles, ein Geheimtipp, der an wenigen Stellen dafür umso mehr über den grünen Klee gelobt wurde. Da hat es Klick gemacht, vor allem in der Kombination mit ganz besonderen Lautsprechern. Da habe ich entschieden und 3/4 des Budgets für Verstärker und Lautsprecher ausgegeben. :) (Ein Jahr später die Firma gewechselt und mir vom restlichen Viertel einen 12 Jahre alten Peugeot 205 gekauft) Seitdem spielen die Quellen, vorzugsweise Plattenspieler, eine Vor- und Endstufe von Crimson an, die es an Rehdeko Punktquellen weitergeben. Irgendwann musste der Plattenspieler ausgetauscht werden. Das ist ein Sichtteil und neben der klanglichen Qualität muss auch das Design stimmen. Dann gab es Amazon Audios Einstiegsmodell im Sonderangebot mit dem wunderbaren Moerch-Tonarm, der bis heute dreht. Später musste dann der Denon CD-Player ersetzt werden und es wurde ein Resolution Audio CD 50, gebraucht. Der hat jetzt nach 20 Jahren einige Chip-Störungen, auch wenn er nach langer Aufwärmzeit noch spielen kann. Die neue Digitalquelle habe ich mir jetzt zu Weihnachten gegönnt. Den Streamer ND5 XS 2 aus dem Hause Naim. Toll!

      Gruß, Frank
    • Beryllo schrieb:

      NAD. Wirklich sehr gut für das Geld
      Hallo Frank, danke für Deinen Bericht! Wirklich ein super Plädoyer dafür, dass der schönste Testbericht nicht den eigenen Weg zum Händler ersetzt. Herzlichen Glückwunsch zu Deinen Schätzchen.

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Beryllo schrieb:

      Später musste dann der Denon CD-Player ersetzt werden und es wurde ein Resolution Audio CD 50, gebraucht. Der hat jetzt nach 20 Jahren einige Chip-Störungen, auch wenn er nach langer Aufwärmzeit noch spielen kann.
      Interessant. Mein opus 21 schwächelt auch und erkennt viele CDs nicht mehr, aber eher wenn er zu warm ist. Das war überhaupt der Anstoß, dass ich vor zwei Jahren alles gerippt habe und auf Streaming-Technik übergegangen bin. NAIM hatte ich auch im Hinterkopf, war mir dann aber doch eine Nummer zu viel. Habe dafür lieber meine Nadel erneuert...
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Zeit, das vorzustellen, was ich meine Anlage nenne :D

      Die Boxen sehen fett und teuer aus was sie nie waren, und sind einen Meter hoch. Sie kommen aus der Abteilung "vom Laster gefallen", ich hab sie mal geschenkt bekommen, ihr Wert mag bei 100/150,, € das Stück liegen. Bei Filmen machen sie ausreichend Power. Bässe reichen aus um Nachbarn zu ärgern. Bei Klassik scheitern sie an Differnziertheit in den Höhen aber man gewöhnt sich.

      Der Verstärker (ebenfalls geschenkt) stammt aus einer Mircoanlage, zu der auch mal ein Tuner und ein CD Player gehörte, beide verschollen. So ein zwei mal 25 Watt Würfelchen. Ihr kennt diese Mirkroanlagen, alles mit Boxen für 400 €? Daraus das Kernstü, das werkelt hier treu und brav.


      Diie Signale bringt ein Sony-bluerayplayer für 80,€, er schluckt Filme, CDs und sonstiges. Das macht er zuverlässig.


      Im Schlafzimmer (ich hör gern im Bett) leistet ein Philipps Radiorecorder mit CD-Player seinen Dienst. Sehr warmer Klang. Ich liebe ihn. Kostete 80.

      So gehts auch.


      :P
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Harry Haller wächst sogar daran,, daß er lernt die Seele der Musik durch das ganze Rauschenzu schätzen :D

      Aber nette JBL Standboxen und einen Veratärker, der sich nicht bei gelegentlichen Motörhead-inKonzertlautstårke-Orgien selbst auf stumm schaltet, das würd ich schon zu schätzen wissen.

      Aber mein kleiner Phillips am Bett, den hab ich lieb. Das ist nur ein lütter Radiorecorder. Aber bei Jazz, Klavier und Kammermusik, ds entfaltet er eine großartige Wärme, da ist er richtig toll!


      :P
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)