Ranking der symphonischen Dichtungen von Richard Strauss

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    • zumindest dieses zwiegespräch mit der pauline finde ich auch sehr langatmig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich die dame nicht persönlich kennenlernen durfte. und vielleicht charakterisiert es ja trefflich die mühsamen kilometer des ehelebens.
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
      playing in good Taste doth not confit of frequent Passages, but in expressing with Strength and Delicacy the Intention of the Composer (F. Geminiani)
    • putto schrieb:

      zumindest dieses zwiegespräch mit der pauline finde ich auch sehr langatmig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich die dame nicht persönlich kennenlernen durfte. und vielleicht charakterisiert es ja trefflich die mühsamen kilometer des ehelebens.

      Vielleicht ist das mein Problem: es gibt wenige Dinge auf der Welt, die mich weniger interessieren als das Eheleben von Richard und Pauline Strauss. :D

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • andréjo schrieb:

      OT/ NB @ den lieben Kollegen: Da wo Du Deine frühen Lebensjahre verbracht hast, sagt man Eisbein ?
      Nö, da sagt man "Kohl mit Pinkel". Ist zwar etwas anderes, aber läuft aufs selbe hinaus. Und da es so oder so keine symphonische Dichtung ist, schweig ich stille.

      C:::S
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Amfortas09 schrieb:

      Meine Löffel ertragen bloß eine einzige Instrumental-Mucke von Strauss:

      Metamorphosen für 23 Solostreicher
      youtube.com/watch?v=3m9aKyGtrnc

      (Vermutlich gilt das aber nicht als symphonische Dichtung...)
      Die ertragen auch meine Löffel bevorzugt. Ich würde sie gerne an die erste Stelle setzen. Doch für eine Tondichtung ist das zu ernst - beinahe hätte ich gesagt: zu unstraussisch. Aber das ware gemein ... :|
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Symbol schrieb:

      putto schrieb:

      zumindest dieses zwiegespräch mit der pauline finde ich auch sehr langatmig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich die dame nicht persönlich kennenlernen durfte. und vielleicht charakterisiert es ja trefflich die mühsamen kilometer des ehelebens.
      Vielleicht ist das mein Problem: es gibt wenige Dinge auf der Welt, die mich weniger interessieren als das Eheleben von Richard und Pauline Strauss. :D

      LG :wink:
      Ach DIE war das! :|
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Gurnemanz schrieb:

      andréjo schrieb:

      OT/ NB @ den lieben Kollegen: Da wo Du Deine frühen Lebensjahre verbracht hast, sagt man Eisbein ?
      Nö, da sagt man "Kohl mit Pinkel". Ist zwar etwas anderes, aber läuft aufs selbe hinaus. Und da es so oder so keine symphonische Dichtung ist, schweig ich stille.

      C:::S
      Eisbein ist eine sinfonische Dichtung von P.D.Q. Bach.

      Schluss jetzt! :neenee1:
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Scherzo schrieb:

      Weiß man eigentlich warum Strauss in seiner zweiten Lebenshälfte keine symphonischen Dichtungen mehr geschrieben hat?

      Nun ja, die "Domestica" entstand knapp, die "Alpensinfonie" deutlich in der zweiten Lebenshälfte.

      Aber vielleicht hat er mit seinen Opern einfach mehr Geld verdient.

      Als er mal von einem Kritiker auf die Modernität von "Salome" und "Elektra" mit abwertender Intention angesprochen wurde, entgegnete er, dass er sich von den Erlösen dieser beiden Werke seine Villa in Garmisch hat bauen lassen.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Mauerblümchen schrieb:

      Als er mal von einem Kritiker auf die Modernität von "Salome" und "Elektra" mit abwertender Intention angesprochen wurde, entgegnete er, dass er sich von den Erlösen dieser beiden Werke seine Villa in Garmisch hat bauen lassen.
      Der "Kritiker" war Kaiser Wilhelm II, der anscheinend mit der Oper Salome nichts anfangen konnte, siehe hier.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Symbol schrieb:

      putto schrieb:

      zumindest dieses zwiegespräch mit der pauline finde ich auch sehr langatmig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich die dame nicht persönlich kennenlernen durfte. und vielleicht charakterisiert es ja trefflich die mühsamen kilometer des ehelebens.
      Vielleicht ist das mein Problem: es gibt wenige Dinge auf der Welt, die mich weniger interessieren als das Eheleben von Richard und Pauline Strauss. :D

      LG :wink:
      Skandalöse Ignoranz! :D

      Ne, Elektra, Salome und Metamorphosen immer gerne. Ansonsten empfehle ich mich bei Herrn und Frau Strauss.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Scherzo schrieb:

      Weiß man eigentlich warum Strauss in seiner zweiten Lebenshälfte keine symphonischen Dichtungen mehr geschrieben hat?
      Ich kann mich nur wiederholen: Er hat in der zweiten Lebenshälfte, nämlich 1941/42, eine sinfonische Dichtung komponiert. Kann man auch bei Wikipedia nachlesen, wenn man es denn mir nicht glauben will:

      Wikipedia schrieb:

      Tondichtungen
      sowie das Fragment
      • Die Donau – Symphonische Dichtung für großes Orchester, Chor und Orgel AV 291 (1941)

      (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss)
    • ChKöhn schrieb:

      Felix Meritis schrieb:

      Ansonsten empfehle ich mich bei Herrn und Frau Strauss.
      Ich halte es dabei wie Pfitzner: "Wenn schon Richard, dann Wagner, wenn schon Strauss, dann Johann.“
      Und wenn schon 1886-1949 (früheste sinf. Dichtung bis Lebensende), könnten einem noch viel mehr Namen einfallen, sogar in der Tonsprache vergleichbare Komponisten.
      Ich nominiere hiermit...
      "Don Quixote tanzt Fandango" von Victor Ullmann
    • Alpensymphonie

      Tod und Verklärung
      Don Juan
      Till Eulenspiegel
      Also sprach Z.

      zur Frage, warum er später nur noch lieber Opern geschrieben hat, fällt mir nur eine ganz unfreundliche, despektierliche Erklärung ein...

      Tip: es hat etwas mit Formung mit oder ohne Text zu tun... :versteck1:
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht