Die Symphonie im 21. Jahrhundert

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    • Die Symphonie im 21. Jahrhundert

      Sie wurde immer wieder totgesagt, die Symphonie, aber irgendwie lebt sie fort und findet immer wieder KomponistInnen, die sich ihr widmen, auch im 21. Jahrhundert.

      Heute gerade entdeckt:

      Johanna Doderer
      Symphonie Nr. 2 "Bohinj"
      Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
      Anne Schwanewilms
      Ariane Matiakh



      Der See "Bohinj" zu deutsch: "Wochein" liegt in den Julischen Alpen, im heutigen Slowenien. Der See und die Landschaft drum herum sind zum einen berückend schön, historisch fanden hier aber im 1. Weltkrieg auch mit die verlustreichsten Schlachten überhaupt statt mit ca. 1 Mio Toten.

      Zur 50-minütigen dreisätzigen Symphonie schreibt Johanna Doderer: “Ich war vor allem von der großartigen Landschaft fasziniert. Mit der Zeit kam ich dahinter was sich dort im Ersten Weltkrieg alles abspielte. Die Idylle trägt einen stummen Schrei in sich. Mein dreisätziges Werk streift auch diesen Klang.“

      Das Werk ist tonal und erinnert mich an vielen Stellen an Musik von John Adams, aber auch historische Vorbilder wie Gustav Mahler und Richard Strauss scheinen hie und da durch, der zweite Satz ist ein Orchesterlied. Ein IMO sehr hörenswertes Werk.

      Einen 10-minütigen Trailer von den Aufnahmesitzungen mit der Komponistin findet man auf youtube.

      youtube.com/watch?v=y97ub0P1Eak
    • Interessant !

      Da fällt mir doch glatt auch Elliot Goldenthals zweisätzige Symphony in G ein, auch ein weitestgehend tonales Werk, welches Themen zu seiner Filmmusik zu Sphere aufgreift. Mir persönlich gefällt der Soundtrack besser - und erst Recht sein monumentales Fire Water Paper, a Vietnam Oratorio. Dieses gigantische spätromantisch daherkommende symphonische dreisätzige Werk fasziniert mich immer wieder. Schade, daß dieser Komponist nunmehr seit vielen Jahren eher inaktiv ist, zumindest bekomme ich von ihm kein grösseres Werk mehr mit.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Ich würde ja die Sinfonien Nr. 7 und 8 von Per Nørgård nennen, doch dessen Sinfonien, auch die im 20. Jahrhundert entstanden, wären mir unbedingt einen eigenen Thread wert.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Danke für den Hinweis auf Johanna Doderer. :)
      Scheint mir interessant (ebenso ihre Klaviertrios).

      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Wieland schrieb:

      Das Werk ist tonal und erinnert mich an vielen Stellen an Musik von John Adams, aber auch historische Vorbilder wie Gustav Mahler und Richard Strauss scheinen hie und da durch, der zweite Satz ist ein Orchesterlied. Ein IMO sehr hörenswertes Werk.
      Das lässt sich in den Hörschnipseln wirklich sehr gut anhören, Endlich mal zeitgenössische Musik, die man hören kann, ohne gleich den Eindruck zu gewinnen, ein Komponist will die Welt neu erfinden.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Maurice schrieb:

      Endlich mal zeitgenössische Musik, die man hören kann, ohne gleich den Eindruck zu gewinnen, ein Komponist will die Welt neu erfinden.
      Eben. Monteverdi, Beethoven, Mahler, Schönberg und viele andere waren nämlich auch immer nur bemüht, ihre Hörer in ihren geliebten Hörgewohnheiten zu belassen. Was erlauben Stockhausen ...?

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Wobei es im Zeitablauf wahrscheinlich zunehmend schwieriger wird, zu tatsächlich neuen Formen des Ausdrucks zu kommen.
      :cincinbier:
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      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
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    • Warum? Andere Zeiten, anderer Ausdruck ... Dufay hätte kaum "liberté, fraternité, pfefferminceté" in Musik fassen wollten ... und der neue Ausdruck findet dann schon seine neuen Formen ... oder wundert sich jemand, dass niemand (also kein ernst zu nehmender Komponist) mehr apotheotische Formen wie wieland Bruckner komponieren möchte? Oder "eine ganze Welt" à la Mahler?

      :cincinsekt:

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Warum? Andere Zeiten, anderer Ausdruck ... Dufay hätte kaum "liberté, fraternité, pfefferminceté" in Musik fassen wollten ... und der neue Ausdruck findet dann schon seine neue Formen ... oder wundert sich jemand, dass niemand (also kein ernst zu nehmender Komponist) mehr apotheotische Formen wie wieland Bruckner komponieren möchte? Oder "eine ganze Welt" à la Mahler?

      :cincinsekt:

      Gruß
      MB

      :wink:
      Bisweilen Mahlerisch geht es in Goldenthals Fire Water Paper - a Vietnam Oratorio meiner Meinung nach schon zu ... :jaja1:
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    • Ingo Richter schrieb:

      Bisweilen Mahlerisch geht es in Goldenthals Fire Water Paper - a Vietnam Oratorio meiner Meinung nach schon zu ...
      Und zwischen "Mahler" und "mahlerisch" (und "malerisch" ;) ) liegt das ganze Geheimnis ...

      ... Sibelius 6 beginnt auch Palestrina-artig (palestrinaesk?), ohne Palestrina zu sein.

      Und, ja, Mahler hat uns heute durchaus noch etwas zu sagen, wie die Wahl zahlloser Dirigenten, Festival-Programme und ausverkaufte Häuser zeigen. Da gibt es offenbar Aspekte, an die man anknüpfen kann und trotzdem "Musik unserer Zeit" komponiert.

      Eine andere Idee wäre, in einer Zeit, wo jeder Depp seine Meinung (oder was man großzügig als "Meinung" bezeichnen könnte) im Internet posten kann, ein Werk zu komponieren, in das Hobbykomponisten kleine Schnipselchen einfügen können. Würde in 100 Jahren (im Gegensatz zu Mahler) vielleicht keine Sau mehr interessieren, aber ein Abbild der Zeit wäre es schon.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Warum? Andere Zeiten, anderer Ausdruck ...
      Was ich damit sagen wollte: ich denke, dass es im Laufe der Zeit immer weniger gibt, was man wirklich "Neues" in der Musik machen kann, solange das Ergebnis noch als "Musik" erkannt werden soll. Zumindest, wenn man allzu offenkundige Wiederholungen ("klingt wie...") vermeiden will.

      Vielleicht finden Veränderungen nur noch als Moden und / oder als Crossover vergangener Stile und Kompositionsweisen statt?
      Wobei ein Revival z. B. der "Wiener Klassik" für mich aktuell schwer vorstellbar ist. Aber wer weiß, was in 50 Jahren sein wird?
      :cincinbier:
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    • Hueb' schrieb:

      Was ich damit sagen wollte: ich denke, dass es im Laufe der Zeit immer weniger gibt, was man wirklich "Neues" in der Musik machen kann, solange das Ergebnis noch als "Musik" erkannt werden soll. Zumindest, wenn man allzu offenkundige Wiederholungen ("klingt wie...") vermeiden will.
      Das Problem dabei ist auch, dass man seit um 1890 herum kaum neue Instrumente erfunden/gebaut hat, die man einem Orchester hinzufügen kann, ohne dass es völlig den Klang eines "klassischen Ensembles" verlassen würde. Im Grunde waren es die Saxophone gewesen, die in der Zwischenzeit zumindest für diverse Werke in das klassiche Orchester dauerhaft Einzug genommen haben. Weder Keyboards, noch E-Gitarren oder E-Trompeten/Saxophone haben dauerhaft Einzug in die Orchester findet man heute dort vor, es sei denn, Musiker der Moderne haben ein Werk dafür komponiert, ohne dass es gleich allzu "albern" klingt.

      Es ging zeitweise in die "jazzige" Richtung, da diese Musik mal sehr modern war. Die war zumindest weitgehend tonal gewesen, doch haben die damals reinen Klassiker mit der Umsetzung große Probleme bekommen, da sie mit dieser stark rhythmischen Musik noch ihre Probleme hatten. Das hat sich inzwischen zumindest in Ländern wie den USA, England und Australien ziemlich minimiert. In Europa bin ich mir da weniger sicher.

      Ich bestreite überhaupt nicht, dass es sehr schwer ist, in der heutigen Zeit genau den Ton zu treffen, der so passt, dass der Zuhörer, der Musiker und der Komponist am Ende zufrieden sein werden. Das geht dann am Ende auf Filmmusik heraus, weil hier heute ein breites Verständnis vorhanden ist, siehe die Erfolge von etwa John Williams. Da kommt dann auch ein jüngeres Publikum in das Konzert rein.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hueb' schrieb:

      Was ich damit sagen wollte: ich denke, dass es im Laufe der Zeit immer weniger gibt, was man wirklich "Neues" in der Musik machen kann, solange das Ergebnis noch als "Musik" erkannt werden soll. Zumindest, wenn man allzu offenkundige Wiederholungen ("klingt wie...") vermeiden will.
      Ich glaube, zu verstehen, was Du meinst ...

      ... ich bin aber nicht ganz sicher, wie Du "solange das Ergebnis noch als 'Musik' erkannt wird" gemeint hast. Als Musik erkannt wird von wem? Den berühmten Hänschen und Lieschen Müller? Dem Klassikhörer, dessen Geschmack bei 1900 aufhört und der später komponierte Werke nur dann goutiert, wenn sie i. W. in diesem stilistischen Rahmen bleiben?

      Würdest Du auch die "Atmosphères", "Different Trains" oder den "Gesang der Jünglinge" als Musik erkennen? Ich finde, das sind total aufregende Werke, die meilenweit von "1940 mit den Mitteln von 1890 komponiert" entfernt sind.

      Ich bin ganz sicher, dass es schon rein technisch viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir uns vorstellen. Ich denke alleine an den viel stärkeren Einsatz von Schlaginstrumenten in Orchesterwerken nach 1900. Da müsste man ja völlig bescheuert ziemlich uninformiert sein, um zu übersehen, was sich in Sachen Besetzung im 20. Jhd. getan hat. Mal einfach so ein Werk wie "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta" wahllos herausgegriffen ...

      In der Renaissance dachte man auch, man hätte den Gipfel des Komponierbaren erreicht. Ich würde ja gerne wissen, was man im Jahr 2200 komponieren wird, aber das geht leider nicht. Die Zeiten werden ihre Musik gebären, so wie sie das bei Dufay, Schütz, Zelenka, Michael Haydn, Ries, Marschner, von Herzogenberg, Melartin usw. auch getan haben. Ob uns das passt oder nicht ... ;)
      :cincinsekt:

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Maurice schrieb:

      Weder Keyboards, noch E-Gitarren oder E-Trompeten/Saxophone haben dauerhaft Einzug in die Orchester findet man heute dort vor, es sei denn, Musiker der Moderne haben ein Werk dafür komponiert, ohne dass es gleich allzu "albern" klingt.
      Ja, das sind allenfalls "Exoten".
      Andererseits darf man vielleicht die Frage stellen, was an klanglichen Möglichkeiten "fehlt" (wenn wir beim Orchester bleiben), so dass es neuer Instrumente Bedarf. Mir persönlich mangelt es da an Fantasie.

      Maurice schrieb:

      Ich bestreite überhaupt nicht, dass es sehr schwer ist, in der heutigen Zeit genau den Ton zu treffen, der so passt, dass der Zuhörer, der Musiker und der Komponist am Ende zufrieden sein werden. Das geht dann am Ende auf Filmmusik heraus, weil hier heute ein breites Verständnis vorhanden ist, siehe die Erfolge von etwa John Williams. Da kommt dann auch ein jüngeres Publikum in das Konzert rein.
      Gerade Filmmusik ist da für mein Empfinden ganz überwiegend in einem engen Korsett unterwegs. Durch die illustrative Rolle scheinen mir die Möglichkeiten häufig doch beschränkt. Oftmals geht es ja um die Atmosphäre oder das Unterstreichen von Emotionen und wahrscheinlich sind die dafür eingesetzten Mittel gerade im Mainstream doch sehr überschaubar.

      Umso mehr man darüber nachdenkt, was "neue Musik" denn eigentlich ist, desto größer werden die Schwierigkeiten der Definition. Kleinster gemeinsamer Nenner sind da wohl die Lebensdaten der Erzeuger.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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    • Mauerblümchen schrieb:

      ... ich bin aber nicht ganz sicher, wie Du "solange das Ergebnis noch als 'Musik' erkannt wird" gemeint hast. Als Musik erkannt wird von wem? Den berühmten Hänschen und Lieschen Müller? Dem Klassikhörer, dessen Geschmack bei 1900 aufhört und der später komponierte Werke nur dann goutiert, wenn sie i. W. in diesem stilistischen Rahmen bleiben?
      Nein, ich meine jetzt nicht "Lieschen Müller" sondern schon "das Publikum", welches sich zumindest so intensiv mit Musik befasst, wie die meisten Nutzer dieses Forums (unterschiedliche Schwerpunkte und Vorlieben mal außen vor). Da wird - je nach Offenheit - vermutlich jeder eine andere Grenze ziehen "was für ihn (noch) Musik ist".

      Mauerblümchen schrieb:

      Würdest Du auch die "Atmosphères", "Different Trains" oder den "Gesang der Jünglinge" als Musik erkennen? Ich finde, das sind total aufregende Werke, die meilenweit von "1940 mit den Mitteln von 1890 komponiert" entfernt sind.
      Den Stockhausen kenne ich nicht. Beim Rest bin ich bei Dir, dass das spannende Musik ist. Das wird aber nicht jeder so sehen (hören), denke ich.

      Mauerblümchen schrieb:

      Ich bin ganz sicher, dass es schon rein technisch viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir uns vorstellen. Ich denke alleine an den viel stärkeren Einsatz von Schlaginstrumenten in Orchesterwerken nach 1900. Da müsste man ja völlig bescheuert ziemlich uninformiert sein, um zu übersehen, was sich in Sachen Besetzung im 20. Jhd. getan hat. Mal einfach so ein Werk wie "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta" wahllos herausgegriffen ...

      In der Renaissance dachte man auch, man hätte den Gipfel des Komponierbaren erreicht. Ich würde ja gerne wissen, was man im Jahr 2200 komponieren wird, aber das geht leider nicht. Die Zeiten werden ihre Musik gebären, so wie sie das bei Dufay, Schütz, Zelenka, Michael Haydn, Ries, Marschner, von Herzogenberg, Melartin usw. auch getan haben. Ob uns das passt oder nicht ...
      Ja, die skizzierte Entwicklung negiere ich gar nicht und ich halte sie für ebenso offensichtlich, wie Du. Es mag das Problem meiner mangelnden Fantasie sein, "was denn da noch WIRKLICH Neues kommen soll". Meine Neugierde auf Neues schränkt das jedoch nicht ein. ;)

      @Lutz oder ein anderer Mod.: Wenn das zu abseitig wird, dann bitte abtrennen oder in einen passenden Thread auslagern!

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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