Eben gehört

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    • Zum heutigen 164.:



      Sir Edward Elgar: Pomp and Circumstance Marches Nr. 1-5 op. 39

      Royal Philharmonic Orchestra
      Yehudi Menuhin

      Glanz, Gloria, Rasanz, Brillanz - und mit einem echten Sinn für Wumms. Es könnte schlimmer kommen.

      :wink: Agravain


    • Ludwig van Beethoven
      Symphonie Nr. 6* & 8**
      *Wiener Philharmoniker
      **Stockholm Philharmonic Orchestra
      D: Wilhelm Furtwängler
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul

    • Lieber Josquin Dufay,

      ich hoffe sehr für mich, dass du hier nicht die ersten Gehversuche unternimmst, um diese geschlechtsspezifischen Gruppen um das zentrierende "*" zu organisieren, die zusammengenommen eine dieser fiktiven Kohorten bilden sollen. Noch sieht es für mich nicht bedrohlich aus, trotzdem macht es mich i-wie nervös. Darf ich dir vielleicht ein Exemplar von Karl Poppers "Logik der Forschung" schicken?

      Währet den Anfängen
      Jean
      "You speak treason" - "Fluently"
      "You've come to Nottingham once too often!" - "When this is over my friend, there'll be no need for me to come again!"
    • „Bruckner 3“ – Fragen über Fragen mit Rätseln zum Schluss

      Ekkehard schrieb:

      Ich hatte mit Bruckner 3 zuvor nicht viel Kontakt. Aber bei der Einspielung halte ich es durchaus mit Igor Levit. Na gut, vermutlich bin ich nicht ganz so enthusiastisch, aber sie gefällt mir schon auch sehr.


      Merkwürdig, so eine „kraftvolle“ Position wie bei Christian Kracht kann man bei Christian Thielemann nicht verorten. Nein, das fand ich gut im Falle Kracht, hat mir sehr gefallen. Ich mag es, wenn man in einem langwierigen Prozess zu einer starken Überzeugung gelangt und diese dann auch mit Überzeugung meinungsstark im Diskurs vertritt. Ich mag es sehr. I do confess!

      Der Maestro Thielemann hängt ja drüben, bei deinen ungelesenen Büchern, mindestens genauso hoch wie Christian Kracht, wenn nicht höher. Ich persönlich habe noch kein Urteil zu Christian Thielemann fällen können, denn bei mir dauert es immer was länger. Hören, hören, nochmals hören. Auch mal was in die Noten kucken oder was lesen. Man konnte ja auch viel über ihn lesen in letzter Zeit.

      Merkwürdig, wie enttäuscht war ich dann ob der „kraftlosen“ und „wohlfeilen“ Wortmeldung zu Christian Thielemann hier. Kein Feuer in diesen imaginären „Wortlenden“? Ist es doch nicht so stark, das Band zwischen euch? Wir wollen es etwas genauer „in Perspektive rücken“, wie sich Theodor W. Adorno in vergleichbaren Situationen immer auszudrücken pflegte.

      Jetzt muss ich doch mal nachfragen. Was heißt in diesem Fall „nicht viel Kontakt“ konkret? Hast du „Bruckner 3“ jemals gehört? Hast du diese spezifische Aufnahme mit Christian Thielemann gehört? War es lediglich ein physischer Kontakt im Sinne von Haptik? Deinen Worten kann ich es nicht entnehmen. Ich möchte es sehr gerne wissen.

      Oder verhält es sich hier so wie in „Eben gewälzt“? Ein Analogieschluss drängt sich da förmlich auf, oder? „Kraftvolle“ Bildchen werden so bunt und wortlos in Szene gesetzt, um dann ganz beiläufig durchschimmern zu lassen, dass die dazugehörigen Bücher bisher nicht gelesen wurden, so viele, wie dann in einem weiteren Beitrag der Radetzkymarsch übrigens auch. In „Eben gewälzt“. Damit ist gelesen gemeint, nicht im Staub gewälzt. So habe ich es jedenfalls verstanden. Mag mich auch irren, kann ja sein. Ich will es verstehen. Alles, ausnahmslos.

      Und nach dieser diffusen suggestiven Einleitung geht es nahtlos über zu „halte ich es durchaus mit Igor Levit“. Das ist wirklich stark! Eine Überzeugung? Da merke ich dann auf. Eine risikopolitische Erwägung, wie mir scheint. Denn sobald er entbrennt, der Proteststurm, kann man sich auf sichere Positionen wie „habe ich gar nicht gelesen, eine Begründung aus einem renommierten und berufenem Munde schien mir adrett, so nett“ oder „habe ich gelesen, aber i-wie nicht verstanden, kann mich nicht mehr erinnern“. Dann würde es an Igor Levit hängen bleiben, gell? So eine Art Team Building, auch so ein beliebtes Szenario der Spalterei. Gegen Schwärmerei ist nix zu sagen, aber muss es immer gleich in Schwarmbildung ausarten? Oder ist das als Versuch einer Aufwertung deiner Person zu verstehen? Ich würde es gerne verstehen.

      Aber der Igor Levit wird sich hüten, er hat bereits schlechte Erfahrungen mit Journalisten machen müssen. Der hat schon seinen Sturm gehabt, im Wasserglasformat war der aber nicht. Eine volle Ladung fieser Escherichia coli hat er erhalten. Ungefragt, dafür rezeptfrei, aber mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Das hält lange nach. Der junge Pianist ist nun nicht mehr so gut auf bestimmte Journalisten zu sprechen. Das kann ich nachvollziehen. Ganz bestimmt!

      Und dann folgt ein abrundendes, wohlwollendes, so gönnerhaftes „sie gefällt mir schon auch sehr“. Das ist der Höhepunkt, klingt i-wie nach Krönung. Ja was denn genau? Die Optik? Die Akustik? Die Haptik? Oder die Musik, wie sie von Christian Thielemann und dem Orchester interpretiert wird, so sie denn gehört wurde? Oder etwas ganz anderes? Eine Abwertung vielleicht? Was ist es denn konkret, was so sehr gefällt? Keine singuläre eigene Silbe einer möglichen Explikation ist zu lesen. Keine Begründung i-wie. Es ist der so „wohlfeile“ und „mit Lautverstärkern orchestrierte Impressionismus“, der erneut frei im digitalen Raume schweben muss. Ich bin etwas enttäuscht, möchte es aber i-wie verstehen.

      Soll man jetzt deiner eigenen Meinung nach „Bruckner 3“ hören? Mit Thielemann? Ich bin verunsichert. Für mich liest sich dieser Beitrag eher wie eine reflexartige Reaktion auf eine vorauseilende Schwarmbildung. Einem Hauptstrom folgen, weil es vielleicht gerade en vogue ist, Christian Thielemann zu hören? Irgendwie so trendy im Moment? Ich mag mich irren, warum auch nicht? Jeder ist schließlich fehlbar. Merkwürdig wäre das aber nicht.

      Schließlich spielen wir hier nicht Frau Förster-Nietzsche. Hier wird nix verheimlicht, beschönigt oder geklittert. Es kommt alles auf den Tisch, ausnahmslos. Ich habe so viele Fragen, die werde ich jetzt einfach stellen. Dann kommt vielleicht endlich mal ein Hauch von Austausch zustande hier. Gut, ich habe bisher auch überwiegend nur Textbausteinchen geliefert. Ein Kiesel hier, zwei Kieselchen dort. Ich bin da nicht schuldlos. I do confess! Aber mit dem heutigen Tage endet es, diese endlose Passivität, dieses öde Phlegma. Hier muss sich endlich was bewegen!

      Von einem, der es verstehen will. Weil er muss.

      Robin
      Förderhilfegeber für Leser mit Verständnisproblemen, obwohl er selbst einer ist. Rächen muss warten…


      NB: Da habe ich noch einen schönen Tipp. Wenn du mal Zeit und Muße hast. Scheint mir ganz nützlich zu sein. Da wollte ich auch noch was zu beitragen: I-was mit lesen

      NB 2.0: Sollte im Urlaub das Wetter auf dem Balkon mal nicht so toll sein, habe ich noch was Rätsel für dich. Die Lösungen darfst du gerne für dich behalten, ich bin nicht so ein Rätselfritze.

      Zunächst ein Kreuzworträtsel: „Berufsstand, der aus nur drei Worten besteht: ‚merkwürdig‘, ‚kraftvoll‘ und ‚wohlfeil‘“. Die Anzahl der Buchstaben habe ich leider nicht, es ist wohl noch in der Entstehung.

      Jetzt noch ein ganz anderes Rätsel: „Warum kann man etwas nicht entwerten, was genuin wertfrei ist?“ Da bin ich ad hoc nicht so ganz schlüssig, ob es um das „etwas“ geht oder ob das so ein Um-die Ecke-denken-Ding ist.

      NB 3.0: Ich wünsche dir noch einen schönen Urlaub. Hoffentlich kommst du voran mit deinem ambitionierten Lektüreprogramm für den Kurzurlaub, obwohl du sehr viel hier im Forum abhängst. Ich werde jetzt mal was von Thielemann hören, auch was lesen dazu, vielleicht auch was in die Noten kucken. Hast du Lust, dich nach deinem Urlaub ein bisschen mit mir über Thielemann auszutauschen? So einszweidrei Sätzchen am Stück? Ich würde mich jedenfalls freuen.
      "You speak treason" - "Fluently"
      "You've come to Nottingham once too often!" - "When this is over my friend, there'll be no need for me to come again!"
    • Jean schrieb:

      Dann kommt vielleicht endlich mal ein Hauch von Austausch zustande hier.
      Ein Austausch kann immer zustande kommen, wenn man das will. Du wolltest ja angeblich mit mir über die deutsche Sprache reden. Ich warte immer noch.
      Geh in den Bruckner 6 Thread. Das steht einiges über Thielemann und andere, geschrieben zb von mir. Bruckner 3 Thread auch. usw
      Ich habe die 3. von Thielemann im Stream gehört, ich glaube sogar 2 mal. Kann sie mir gerne nochmal anhören und dann austauschen, wenn das interessant für dich sein sollte.
    • Jean schrieb:

      ich hoffe sehr für mich, dass du hier nicht die ersten Gehversuche unternimmst, um diese geschlechtsspezifischen Gruppen um das zentrierende "*" zu organisieren, die zusammengenommen eine dieser fiktiven Kohorten bilden sollen.
      :D

      Das würde ja glatt bedeuten, daß man keine Verweissterne setzen kann, ohne daß es geich im Gender-Kontext verstanden wird. Ich versichere dir, daß ich die Sterne nach bestem Wissen und Gewissen setze, um jedem Werk die passende Besetzung zuzuweisen. Und ich benutze das "+" deshalb nicht, weil ich es aufgrund seiner ähnlichen Form eines Kreuzes nur bei sakralen Werken verwenden kann... :jaja1:

      Jean schrieb:

      Noch sieht es für mich nicht bedrohlich aus, trotzdem macht es mich i-wie nervös. Darf ich dir vielleicht ein Exemplar von Karl Poppers "Logik der Forschung" schicken?
      Der liebe Karl - ich war doch sein Ghostwriter bei dem Buch... 8)

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      Ludwig van Beethoven
      Symphonie Nr. 1 & 3
      Wiener Philharmoniker
      D: Wilhelm Furtwängler
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Weiter geht es mit:



      Johann Sebastian Bach
      CDs 7-8: Passion & Karfreitag
      Jacques Amade (Orgel)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul


    • Ludwig van Beethoven
      Symphonie Nr. 5 & 7
      Wiener Philharmoniker
      D: Wilhelm Furtwängler
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Schon wieder ein Rätsel von der gefundenen Sorte - heute ohne Fragen

      Mauerblümchen schrieb:

      Ecce nili inflatio.


      Liebe Rosamunde,

      das ist für dich. Das ist wieder so ein Rätselding aus den Asterix-Heftchen, wie mir scheint. Ich habe jetzt nicht nach deiner Frage gesucht. Bin ja nicht so der Rätselfritze. Habe ich das eigentlich schon erwähnt, hier im Forum Romanum? Immer viel Latein, die alten Sachen mag‘ ich gern. Kleiner Tipp: i-was mit „Inflation“.

      Ich werde es auch i-wann benutzen, weil es so schön ist – so schön kurz. Ich hab‘ auch schon eine Idee, wo ich es dann einbauen könnte, aber nur als Zitat natürlich. Und nur wenn es so richtig passt. Naklar, Ordnung muss sein. Ich mag ja die kurzen Sachen. Wie heißt das eigentlich dann auf Englisch? Short Piece Master?

      Ich bin übrigens erleichtert, dass du das übersehen hast. Warum? Weil du menschliche Züge annimmst. Die Nummer mit der Bratsche habe ich von Anfang an nicht gekauft. Dafür bist du viel zu schnell. Schnell ungeduldig i-wie auch. Und große Rechenaufgaben schaffst du nur mit zwei Fingern, während ich mit allen zehn gleich stecken bleibe. Das hat dich natürlich verraten. Aber dazu später mehr. Ich habe dich natürlich nicht vergessen. Wie könnte ich?

      Ich höre gerade diese „Bruckner 3“. Erster Durchgang, dauert noch. Bildchen mit Linkbrücke nach draußen und Daten immer mit dabei will ich jetzt nicht nochmal machen. Weiß jetzt gerade nicht warum, i-was mit „Inflation“ glaube ich.


      Liebe Grüße
      Jean, der heute Robin vertritt [kann ihn aber jederzeit rufen]
      Freund von cleveren Pianistinnen, wenn ein Schuh draus wird


      MB NB: Die Sache mit Jean und Robin werde ich bei passender Gelegenheit mal ansprechen. Es ist ja nicht so einfach mit dieser virtuellen Welt und der Rolle einer Kunstfigur und dann gleich zwei davon in einer. Oder?

      NB 2.0: Vielen Dank an Garcia, vielen Dank auch an Wieland. Ihr wisst warum. Es war mir persönlich sehr wichtig. Bei passender Gelegenheit… I-was mit „Inflation“ und den alten Sachen halt. Wir sehen uns. Passt auf euch auf, der Robin tut es auch. Hier und a-wo. Jajaja…
      "You speak treason" - "Fluently"
      "You've come to Nottingham once too often!" - "When this is over my friend, there'll be no need for me to come again!"
    • Weniger (und mir bisher überhaupt nicht) Bekanntes von Ralph Vaughan Williams

      Richard II Bühnenmusik
      Fantasia on Sussex Folk Tunes
      Suite de Ballet für Flöte & Streicher (arr. Roger Steptoe)
      Songs of Travel für Bariton & Orchester (arr. Vaughan Williams)

      Vor allem die Songs of Travel haben mich sehr angesprochen, von Roderick Williams wunderbar gesungen.

    • CDs 1-2

      Spanische Gitarrenmusik aus fünf Jahrhunderten Vol. 1 & 2
      Von Mudarra bis Ruiz-Pipó (16.-20. Jhrt.)
      Narciso Yepes (Gitarre)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Lief gerade in BR-Klassik (dort gerade zeitgleich mit Ö1 eine jeweils fast zweistündige Würdigung zu Martha Argerichs 80. Geburtstag):



      Sergej Rachmaninow:
      Suite für 2 Klaviere Nr. 2 C-Dur op. 17

      Martha Argerich und Gabriela Montero

      Fulminant!
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Nach BR-Klassik geht mein radiogesteuerter musikalischer Festnachmittag mit Martha Argerich-Aufnahmen mit Ö1 (mittels "7 Tage Ö1" unmittelbar nachhörend) weiter - eben gehört:



      Wolfgang Amadeus Mozart:
      Konzert für Klavier und Orchester Nr. 25 C-dur KV 503
      (Kadenz: Friedrich Gulda)
      Martha Argerich
      Orchestra Mozart
      Claudio Abbado

      Vollblütig musikantisch!
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Ich schließe mich an:



      daraus:
      Ravel: Klavierkonzert G-Dur
      und als “Zugabe”: Gaspard de la nuit
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu

      Auch tolle Aufnahmen! :thumbup: :thumbup:

      Gestern noch (nach meinem persönlichen Argerich-Finale mit dem 1. Liszt-Klavierkonzert 2017 aus dem Wiener Musikverein mit den von Daniel Barenboim geleiteten Wiener Philharmonikern; sie haben es damals auch einmal im Konzerthaus aufgeführt, ein für mich unvergessliches Konzerterlebnis):



      Johann Strauß-Werke mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, aufgenommen im Mai 1986 in Amsterdam.
      (Habe es aus der CD-Erstauflage gehört, aus der "blauen Teldec-Cover-Phase", ohne die Tracks 10 bis 13.)
      Finde diese Aufnahme sehr spannend, tolle Detailarbeit, aber nicht (wie ich finde) "gegen" die Musik.
      Am verblüffendsten die Pizzicato-Polka, zwischen Schock und Geheimnis.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK