Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb

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    • Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb

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      In Berlin findet gerade der Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen statt, in diesem Jahr für die Fächer Violine und Klaviertrio. Von "meinen" beiden Kandidatinnen hat es Gina Keiko Friesicke heute ins Finale geschafft, in dem sie morgen (wie auch die drei anderen Finalisten) Mendelssohns Violinkonzert in e-moll spielen wird. Die Adresse des Live-Streams wird auf der Wettbewerbsseite fmb-hochschulwettbewerb.de veröffentlicht. Der heutige Live-Stream vom Halbfinale (bei Gina die vierte Ysaye-Sonate sowie die f-moll-Prokofieff-Sonate gemeinsam mit mir) wird später ebenfalls als Aufzeichnung veröffentlicht werden.
      "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
      "Mir nicht."
      (Theodor W. Adorno)
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      Lieber Christian, ich gratuliere schon jetzt mal zu der tollen Leistung! Es ist sicher sehr befriedigend, die eigenen "Schützlinge" so erfolgreich zu machen. Was mich am Programm wundert: nach solchen technischen Hammerwerken im Semifinale kommt ein relativ einfaches Konzert wie Mendelssohns VK? Umso mehr muss dann natürlich der Ausdruck passen.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
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      Felix Meritis schrieb:

      Lieber Christian, ich gratuliere schon jetzt mal zu der tollen Leistung! Es ist sicher sehr befriedigend, die eigenen "Schützlinge" so erfolgreich zu machen. Was mich am Programm wundert: nach solchen technischen Hammerwerken im Semifinale kommt ein relativ einfaches Konzert wie Mendelssohns VK? Umso mehr muss dann natürlich der Ausdruck passen.
      Das Geigenspiel hat sie natürlich nicht von mir gelernt, aber wohl einiges über Musik bzw. Kammermusik. Ich fand sie gestern bei Prokofieff sehr sicher, frei und ausdrucksstark, das war natürlich auch für mich am Klavier eine Freude. Die Konkurrenz ist sehr stark, weil jede Hochschule von vornherein nur die besten Kandidaten (in der Regel nach einer internen Vorauswahl) zum Wettbewerb schickt. Das Mendelssohn-Konzert im Finale liegt natürlich am Namensgeber. Und auch wenn es technisch nicht so anspruchsvoll ist wie Brahms oder Tschaikowsky, hat es doch so seine Tücken: Wer die Oktaven vor dem ersten Tutti versemmelt, kann danach wohl auch mit dem Ausdruck nichts mehr gutmachen ;) .
      Leider kann ich nachher den Live-Stream gar nicht sehen, weil ich selbst ein Konzert spiele...
      "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
      "Mir nicht."
      (Theodor W. Adorno)
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      Der Wettbewerb ist zu Ende, wer will, kann das Finale und die Bekanntgabe der Ergebnisse unter youtu.be/zBQEKEfzRnA sehen. "Meine" Kandidatin Gina Keiko Friesicke hat den zweiten Preis (Preis des Bundespräsidenten) bekommen, der erste Preis ging an Claire Wells. Das gestrige Halbfinale gibt es unter youtu.be/00usuNZ-J9k (Gina Keiko Friesicke als letzte Teilnehmerin ab ca. 6h53).
      "Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung."
      "Mir nicht."
      (Theodor W. Adorno)